
Jessica Thorne · 25/ Miami · Abteilungsleiterin der Forsberg-Sports-Corporation Saint Paul & Produkttesterin | Ausbilder-Assistenz Baywatch Miami (ehrenamtlich, 1 mal im Jahr für 6-8 Wochen) / Oberschicht
Avatar: Ellie Bamber
Rolle:
x Bewohner
□ Prominenz
□ Gesundheit
□ Recht
□ Kriminell
Gesuch:
□ Ja
x Nein
Probepost:
□ Ja
x Nein
□ Schon erledigt/ Schreibstil bekannt
OOC:
29 · *schmatz, mampf weg ists*Deli^^
Story
(Deine Story hier ✨)
Geboren wurde ich in Miami als Tochter der Thorn‑Familie. Meine Mutter war Schauspielerin, mein Vater arbeitete als leitender Manager bei Forsberg‑Sports & Fun Limited, einem großen Unternehmen, das Sportartikel und Spielzeug herstellte: Surfboards, Skateboards, Fitnesstracker, Luftmatratzen, Wasserbälle. Ich wuchs zwischen bunten Prototypen, Werkstätten und Strandluft auf. Schon früh interessierten mich weniger die Spielsachen, sondern die Bretter, die Rollen, die Wellen.
Ich hatte eine wunderbare ältere Schwester, die mich überallhin mitnahm, und eine kleine Schwester, die erst später geboren wurde.
Raelle war ebenfalls meine Cousine — jünger als ich. Wir sahen uns an Feiertagen, Sommerbesuchen und Familienfesten. Ich war die ältere, die schon surfte, rannte, lachte, während Raelle noch klein war. Sie war schüchtern, sensibel, aber unglaublich aufmerksam. Ich mochte sie sofort.
An meine frühe Kindheit erinnere ich mich nur bruchstückhaft: an das Lächeln meiner Schwester, an ihre warmen Hände, die mich über den heißen Sand führten, und an die strengen Regeln meiner Eltern, die mich anfangs nicht ins Meer ließen. Die Strömungen seien zu gefährlich, sagten sie. Also blieb ich am Rand, mit Schwimmflügeln, und beobachtete die Wellen, bis ich alt genug war, sie zu verstehen.
Im Kindergarten fand ich schnell Freunde. Ich lernte schwimmen, lesen, rennen, lachen — alles gleichzeitig. In der Schule wurde es schwieriger. Ich konnte nicht stillsitzen, wollte immer spielen, rennen, Quatsch machen. Sport, Mathe und Kunst waren meine Lieblingsfächer. Später kamen IT und Geschichte dazu. Meine ältere Schwester wechselte auf die High School und entfernte sich langsam von mir. Sie hatte neue Freundinnen, einen Freund, ein eigenes Leben. Ich war oft allein.
Um mich zu beschäftigen, schenkten mir meine Eltern einen Gaming‑Laptop — in Einzelteilen. Ich sollte ihn selbst zusammenbauen. Eine Herausforderung. Eine Lektion. Für jede Hilfe, die ich bekam, musste ich etwas zurückgeben: das Zimmer meiner Schwester aufräumen, im Garten helfen, Verantwortung übernehmen. Nach einem Monat lief der Laptop. Und ich war stolz.
In den Ferien fuhr ich immer zu Delilah — einer engen Kindheitsfreundin, die nichts mit meiner Familie zu tun hatte. Ihre Eltern waren streng, aber Delilah war frei wie der Wind. Mit ihr lernte ich surfen, paddeln, lachen, verlieren, gewinnen. Sie war wie eine große Schwester, nur ohne die komplizierten Gefühle, die echte Geschwister manchmal mit sich bringen.
Nach einem dieser Urlaube kam ich nach Hause — und meine kleine Schwester war geboren. Anfangs war ich eifersüchtig, weil sie so viel Aufmerksamkeit bekam. Doch das hielt nicht lange. Bald wurde sie zu einem der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Ich tat für sie, was meine ältere Schwester früher für mich getan hatte: Sandburgen bauen, Ball spielen, Schmetterlinge beobachten.
In der High School lernte ich meine beste Freundin Christina kennen. Sie brachte mir das Surfen richtig bei. Mit ihr am Strand zu sein, war wie Atmen. Ich brauchte das, denn meine ältere Schwester war zur Army gegangen, und ich machte mir ständig Sorgen. Christina war mein Ruhepol. Wir übernachteten oft beieinander, redeten über alles, was uns belastete oder begeisterte.
Ich wurde Schulsanitäterin, weil ich helfen wollte. In den Sommerferien machte ich bei den Junior‑Rettungsschwimmern mit — eine Idee meiner großen Schwester, die stolz auf mich war. Wir hatten keine echten Einsätze, aber wir lernten viel. Und wir hatten Spaß. Paddelbootrennen, Surfen, Erste‑Hilfe‑Training. Es war eine gute Zeit.
Nach meinem Schulabschluss änderte sich alles. Mein Vater wurde nach Saint Paul versetzt, um dort vorübergehend die Niederlassung von Forsberg‑Sports & Fun Limited zu leiten. Die Firma expandierte, und Saint Paul war ein strategisch wichtiger Standort.
Für mich bedeutete das:
• kein Strand mehr
• kein Miami‑Alltag
• kein Christina
• ein komplett neues Umfeld
Aber ich begann in der Firma zu arbeiten — erst im Kundenservice, dann bei Produkttests. Ich arbeitete mich hoch, übernahm Verantwortung, fand neue Freunde, wurde selbstständiger.
Und in Saint Paul lernte ich jemanden kennen, der mein Leben verändern sollte: Amalia Forsberg.
Ihre Familie gehörte zu den Eigentümern von Forsberg‑Sports & Fun Limited. Ihr Vater war einer der wichtigsten Köpfe des Konzerns.
Später übernahm er offiziell die Leitung der gesamten Niederlassung und löste damit meinen Vater ab, der wieder nach Miami zurückkehrte.
Amalia und ich verstanden uns sofort. Sie war klug, ehrgeizig, direkt — und wurde später eine meiner wichtigsten Kolleginnen.
Schließlich überließ mir die Firmenleitung einen Teil der Verantwortung innerhalb der Niederlassung: Marketing, Produktdesign und Produkttests.
Nicht als Erbin — sondern als leitende Mitarbeiterin, die sich hochgearbeitet hatte.
Vor einem Jahr trennte ich mich von Christina. Ich hatte eine neue Freundin: Lissa Stan. Surferin. Künstlerin. Ergotherapeutin. Sie war Ruhe und Sturm zugleich. Bei ihr fühlte ich mich zuhause. Wir verlobten uns. Sie half mir, kreativ zu sein, ohne Druck, ohne Erwartungen.
Dann bot mir die Firmenzentrale an, die Niederlassung in Miami zu übernehmen.
Nicht als Besitzerin — sondern als Standortleiterin, wie mein Vater es früher gewesen war.
Lissa und ich sprachen lange darüber — und sie kam mit. Wir zogen zurück nach Miami. Ich bekam ein Penthouse in Strandnähe, nah an der Firma, nah an Delilahs Haus.
Und dort, zurück in der Hitze, im Salzgeruch, im Lärm der Stadt, wurde mir klar, wie sehr ich meine Familie vermisst hatte. Vor allem Raelle, meine jüngere Cousine — die inzwischen ihr eigenes Leben führte, weit weg, mit ihren eigenen Kämpfen, ihren eigenen Träumen.
Ich wusste nicht, wie sehr ich bald wieder für sie da sein müsste. Aber ich war bereit.
Miami fühlte sich anfangs wie ein Neuanfang an. Sonne, Meer, Arbeit — alles schien perfekt. Und Lissa… Lissa war mein Zuhause gewesen. Bis wir merkten, dass wir uns in verschiedene Richtungen entwickelten.
Kurz vor der Hochzeit wurde es unausweichlich. Wir liebten uns, ja — aber wir passten nicht mehr zusammen. Sie wollte Ruhe, ein Atelier, ein Leben ohne ständige Verantwortung. Ich wollte führen, gestalten, Entscheidungen treffen, Menschen um mich herum. Wir hatten uns verändert.
Die Trennung war ruhig, respektvoll, aber sie tat weh. Sie tat so weh, dass ich das Penthouse nicht mehr ertrug. Jeder Raum roch nach ihr. Jede Ecke erinnerte mich an etwas, das wir geplant hatten.
Ich packte meine Sachen, ließ die Schlüssel auf dem Küchentisch liegen und flog zurück nach Saint Paul.
Dorthin, wo meine Familie war.
Dorthin, wo ich aufgewachsen war.
Dorthin, wo Delilah lebte — meine älteste Freundin, die mich kannte, bevor ich wusste, wer ich selbst war.
Und dorthin, wo Raelle war.
Saint Paul empfing mich mit kalter Luft und warmen Erinnerungen. Ich zog in eine kleine Wohnung in der Nähe der Firma — nicht luxuriös, nicht groß, aber ehrlich. Echt. Ein Ort zum Atmen.
Delilah war die Erste, die mich sah. Sie stand einfach vor meiner Tür, ohne Ankündigung, mit zwei Bechern heißem Kakao. „Du siehst scheiße aus“, sagte sie trocken. Ich lachte zum ersten Mal seit Wochen.
Amalia war die Zweite. Sie sagte nichts, sie sah nur mein Gesicht — und wusste Bescheid. Sie nahm mich in den Arm, kurz, fest, ohne Worte. Dann ging sie mit mir die ersten Unterlagen durch, als wäre alles normal. Es war genau das, was ich brauchte.
Doch der wichtigste Grund für meine Rückkehr war nicht die Firma. Nicht Amalia. Nicht einmal Delilah.
Es war Raelle.
Meine jüngere Cousine, die so viel durchgemacht hatte. Die den Brand überlebt hatte. Die ihre Eltern verloren hatte. Die sich zurückgezogen hatte, weil die Welt zu laut, zu groß, zu schmerzhaft geworden war.
Ich wusste, dass sie mich nicht sofort sehen wollte. Ich wusste, dass sie Zeit brauchte. Aber ich wusste auch:
Ich werde für sie da sein.
Egal was passiert.
Egal wie lange es dauert.
Egal wie sehr mein eigenes Herz brennt.
Ich schrieb ihr keine langen Nachrichten. Nur kleine, ehrliche Dinge.
„Ich bin wieder in Saint Paul.“
„Ich bin in der Nähe.“
„Kein Druck. Ich bin einfach da.“
Ich erwartete keine Antwort. Ich wollte nur, dass sie wusste, dass sie nicht allein war.
Und während ich meine eigenen Wunden leckte, während ich versuchte, wieder zu mir selbst zu finden, war da dieser Gedanke, der mich jeden Morgen aus dem Bett holte:
Wenn Raelle mich braucht, werde ich da sein.
Ohne Fragen.
Ohne Bedingungen.
Ohne Grenzen.
Denn Familie ist nicht nur Blut. Familie ist Entscheidung. Und ich hatte meine getroffen.
Trotz allem, was passiert war — trotz der Trennung, trotz des Neuanfangs in Saint Paul — gab es eine Tradition, die ich niemals aufgab:
Ich kehrte jedes Jahr nach Miami zurück.
Nicht für Partys. Nicht für Nostalgie. Sondern für etwas, das mich seit meiner Jugend geprägt hatte:
den Sommerdienst als Rettungsschwimmerin.
Es war mein Ritual. Mein Anker. Mein Weg, mich selbst wiederzufinden.
Jedes Jahr, wenn die Saison begann, packte ich meine Tasche, flog nach Miami, zog meine rote Uniform an und stand wieder am Strand, an dem ich aufgewachsen war. Der Wind roch nach Salz und Freiheit. Die Wellen klangen wie ein Herzschlag, den ich nie vergessen hatte.
Ich liebte diesen Job. Nicht wegen der Verantwortung — obwohl sie mir wichtig war. Sondern weil ich dort ich selbst war.
Nicht die Tochter eines Managers.
Nicht die Abteilungsleiterin.
Nicht die Ex‑Verlobte.
Nicht die Cousine, die sich Sorgen machte.
Nur Jessie.
Barfuß im Sand.
Sonnencreme auf der Haut.
Pfeife um den Hals.
Wachsam.
Lebendig.
Und ich traf Christina und Lissa auf diese Art jedes Jahr wieder. Es tat nicht weh, wir hatten uns emotional voneinander gelöst, es war eher ein Treffen unter alten Bekannten anstatt eines jährlich wiederkehrenden Date.
Geboren wurde ich in Miami als Tochter der Thorn‑Familie. Meine Mutter war Schauspielerin, mein Vater arbeitete als leitender Manager bei Forsberg‑Sports & Fun Limited, einem großen Unternehmen, das Sportartikel und Spielzeug herstellte: Surfboards, Skateboards, Fitnesstracker, Luftmatratzen, Wasserbälle. Ich wuchs zwischen bunten Prototypen, Werkstätten und Strandluft auf. Schon früh interessierten mich weniger die Spielsachen, sondern die Bretter, die Rollen, die Wellen.
Ich hatte eine wunderbare ältere Schwester, die mich überallhin mitnahm, und eine kleine Schwester, die erst später geboren wurde.
Raelle war ebenfalls meine Cousine — jünger als ich. Wir sahen uns an Feiertagen, Sommerbesuchen und Familienfesten. Ich war die ältere, die schon surfte, rannte, lachte, während Raelle noch klein war. Sie war schüchtern, sensibel, aber unglaublich aufmerksam. Ich mochte sie sofort.
An meine frühe Kindheit erinnere ich mich nur bruchstückhaft: an das Lächeln meiner Schwester, an ihre warmen Hände, die mich über den heißen Sand führten, und an die strengen Regeln meiner Eltern, die mich anfangs nicht ins Meer ließen. Die Strömungen seien zu gefährlich, sagten sie. Also blieb ich am Rand, mit Schwimmflügeln, und beobachtete die Wellen, bis ich alt genug war, sie zu verstehen.
Im Kindergarten fand ich schnell Freunde. Ich lernte schwimmen, lesen, rennen, lachen — alles gleichzeitig. In der Schule wurde es schwieriger. Ich konnte nicht stillsitzen, wollte immer spielen, rennen, Quatsch machen. Sport, Mathe und Kunst waren meine Lieblingsfächer. Später kamen IT und Geschichte dazu. Meine ältere Schwester wechselte auf die High School und entfernte sich langsam von mir. Sie hatte neue Freundinnen, einen Freund, ein eigenes Leben. Ich war oft allein.
Um mich zu beschäftigen, schenkten mir meine Eltern einen Gaming‑Laptop — in Einzelteilen. Ich sollte ihn selbst zusammenbauen. Eine Herausforderung. Eine Lektion. Für jede Hilfe, die ich bekam, musste ich etwas zurückgeben: das Zimmer meiner Schwester aufräumen, im Garten helfen, Verantwortung übernehmen. Nach einem Monat lief der Laptop. Und ich war stolz.
In den Ferien fuhr ich immer zu Delilah — einer engen Kindheitsfreundin, die nichts mit meiner Familie zu tun hatte. Ihre Eltern waren streng, aber Delilah war frei wie der Wind. Mit ihr lernte ich surfen, paddeln, lachen, verlieren, gewinnen. Sie war wie eine große Schwester, nur ohne die komplizierten Gefühle, die echte Geschwister manchmal mit sich bringen.
Nach einem dieser Urlaube kam ich nach Hause — und meine kleine Schwester war geboren. Anfangs war ich eifersüchtig, weil sie so viel Aufmerksamkeit bekam. Doch das hielt nicht lange. Bald wurde sie zu einem der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Ich tat für sie, was meine ältere Schwester früher für mich getan hatte: Sandburgen bauen, Ball spielen, Schmetterlinge beobachten.
In der High School lernte ich meine beste Freundin Christina kennen. Sie brachte mir das Surfen richtig bei. Mit ihr am Strand zu sein, war wie Atmen. Ich brauchte das, denn meine ältere Schwester war zur Army gegangen, und ich machte mir ständig Sorgen. Christina war mein Ruhepol. Wir übernachteten oft beieinander, redeten über alles, was uns belastete oder begeisterte.
Ich wurde Schulsanitäterin, weil ich helfen wollte. In den Sommerferien machte ich bei den Junior‑Rettungsschwimmern mit — eine Idee meiner großen Schwester, die stolz auf mich war. Wir hatten keine echten Einsätze, aber wir lernten viel. Und wir hatten Spaß. Paddelbootrennen, Surfen, Erste‑Hilfe‑Training. Es war eine gute Zeit.
Nach meinem Schulabschluss änderte sich alles. Mein Vater wurde nach Saint Paul versetzt, um dort vorübergehend die Niederlassung von Forsberg‑Sports & Fun Limited zu leiten. Die Firma expandierte, und Saint Paul war ein strategisch wichtiger Standort.
Für mich bedeutete das:
• kein Strand mehr
• kein Miami‑Alltag
• kein Christina
• ein komplett neues Umfeld
Aber ich begann in der Firma zu arbeiten — erst im Kundenservice, dann bei Produkttests. Ich arbeitete mich hoch, übernahm Verantwortung, fand neue Freunde, wurde selbstständiger.
Und in Saint Paul lernte ich jemanden kennen, der mein Leben verändern sollte: Amalia Forsberg.
Ihre Familie gehörte zu den Eigentümern von Forsberg‑Sports & Fun Limited. Ihr Vater war einer der wichtigsten Köpfe des Konzerns.
Später übernahm er offiziell die Leitung der gesamten Niederlassung und löste damit meinen Vater ab, der wieder nach Miami zurückkehrte.
Amalia und ich verstanden uns sofort. Sie war klug, ehrgeizig, direkt — und wurde später eine meiner wichtigsten Kolleginnen.
Schließlich überließ mir die Firmenleitung einen Teil der Verantwortung innerhalb der Niederlassung: Marketing, Produktdesign und Produkttests.
Nicht als Erbin — sondern als leitende Mitarbeiterin, die sich hochgearbeitet hatte.
Vor einem Jahr trennte ich mich von Christina. Ich hatte eine neue Freundin: Lissa Stan. Surferin. Künstlerin. Ergotherapeutin. Sie war Ruhe und Sturm zugleich. Bei ihr fühlte ich mich zuhause. Wir verlobten uns. Sie half mir, kreativ zu sein, ohne Druck, ohne Erwartungen.
Dann bot mir die Firmenzentrale an, die Niederlassung in Miami zu übernehmen.
Nicht als Besitzerin — sondern als Standortleiterin, wie mein Vater es früher gewesen war.
Lissa und ich sprachen lange darüber — und sie kam mit. Wir zogen zurück nach Miami. Ich bekam ein Penthouse in Strandnähe, nah an der Firma, nah an Delilahs Haus.
Und dort, zurück in der Hitze, im Salzgeruch, im Lärm der Stadt, wurde mir klar, wie sehr ich meine Familie vermisst hatte. Vor allem Raelle, meine jüngere Cousine — die inzwischen ihr eigenes Leben führte, weit weg, mit ihren eigenen Kämpfen, ihren eigenen Träumen.
Ich wusste nicht, wie sehr ich bald wieder für sie da sein müsste. Aber ich war bereit.
Miami fühlte sich anfangs wie ein Neuanfang an. Sonne, Meer, Arbeit — alles schien perfekt. Und Lissa… Lissa war mein Zuhause gewesen. Bis wir merkten, dass wir uns in verschiedene Richtungen entwickelten.
Kurz vor der Hochzeit wurde es unausweichlich. Wir liebten uns, ja — aber wir passten nicht mehr zusammen. Sie wollte Ruhe, ein Atelier, ein Leben ohne ständige Verantwortung. Ich wollte führen, gestalten, Entscheidungen treffen, Menschen um mich herum. Wir hatten uns verändert.
Die Trennung war ruhig, respektvoll, aber sie tat weh. Sie tat so weh, dass ich das Penthouse nicht mehr ertrug. Jeder Raum roch nach ihr. Jede Ecke erinnerte mich an etwas, das wir geplant hatten.
Ich packte meine Sachen, ließ die Schlüssel auf dem Küchentisch liegen und flog zurück nach Saint Paul.
Dorthin, wo meine Familie war.
Dorthin, wo ich aufgewachsen war.
Dorthin, wo Delilah lebte — meine älteste Freundin, die mich kannte, bevor ich wusste, wer ich selbst war.
Und dorthin, wo Raelle war.
Saint Paul empfing mich mit kalter Luft und warmen Erinnerungen. Ich zog in eine kleine Wohnung in der Nähe der Firma — nicht luxuriös, nicht groß, aber ehrlich. Echt. Ein Ort zum Atmen.
Delilah war die Erste, die mich sah. Sie stand einfach vor meiner Tür, ohne Ankündigung, mit zwei Bechern heißem Kakao. „Du siehst scheiße aus“, sagte sie trocken. Ich lachte zum ersten Mal seit Wochen.
Amalia war die Zweite. Sie sagte nichts, sie sah nur mein Gesicht — und wusste Bescheid. Sie nahm mich in den Arm, kurz, fest, ohne Worte. Dann ging sie mit mir die ersten Unterlagen durch, als wäre alles normal. Es war genau das, was ich brauchte.
Doch der wichtigste Grund für meine Rückkehr war nicht die Firma. Nicht Amalia. Nicht einmal Delilah.
Es war Raelle.
Meine jüngere Cousine, die so viel durchgemacht hatte. Die den Brand überlebt hatte. Die ihre Eltern verloren hatte. Die sich zurückgezogen hatte, weil die Welt zu laut, zu groß, zu schmerzhaft geworden war.
Ich wusste, dass sie mich nicht sofort sehen wollte. Ich wusste, dass sie Zeit brauchte. Aber ich wusste auch:
Ich werde für sie da sein.
Egal was passiert.
Egal wie lange es dauert.
Egal wie sehr mein eigenes Herz brennt.
Ich schrieb ihr keine langen Nachrichten. Nur kleine, ehrliche Dinge.
„Ich bin wieder in Saint Paul.“
„Ich bin in der Nähe.“
„Kein Druck. Ich bin einfach da.“
Ich erwartete keine Antwort. Ich wollte nur, dass sie wusste, dass sie nicht allein war.
Und während ich meine eigenen Wunden leckte, während ich versuchte, wieder zu mir selbst zu finden, war da dieser Gedanke, der mich jeden Morgen aus dem Bett holte:
Wenn Raelle mich braucht, werde ich da sein.
Ohne Fragen.
Ohne Bedingungen.
Ohne Grenzen.
Denn Familie ist nicht nur Blut. Familie ist Entscheidung. Und ich hatte meine getroffen.
Trotz allem, was passiert war — trotz der Trennung, trotz des Neuanfangs in Saint Paul — gab es eine Tradition, die ich niemals aufgab:
Ich kehrte jedes Jahr nach Miami zurück.
Nicht für Partys. Nicht für Nostalgie. Sondern für etwas, das mich seit meiner Jugend geprägt hatte:
den Sommerdienst als Rettungsschwimmerin.
Es war mein Ritual. Mein Anker. Mein Weg, mich selbst wiederzufinden.
Jedes Jahr, wenn die Saison begann, packte ich meine Tasche, flog nach Miami, zog meine rote Uniform an und stand wieder am Strand, an dem ich aufgewachsen war. Der Wind roch nach Salz und Freiheit. Die Wellen klangen wie ein Herzschlag, den ich nie vergessen hatte.
Ich liebte diesen Job. Nicht wegen der Verantwortung — obwohl sie mir wichtig war. Sondern weil ich dort ich selbst war.
Nicht die Tochter eines Managers.
Nicht die Abteilungsleiterin.
Nicht die Ex‑Verlobte.
Nicht die Cousine, die sich Sorgen machte.
Nur Jessie.
Barfuß im Sand.
Sonnencreme auf der Haut.
Pfeife um den Hals.
Wachsam.
Lebendig.
Und ich traf Christina und Lissa auf diese Art jedes Jahr wieder. Es tat nicht weh, wir hatten uns emotional voneinander gelöst, es war eher ein Treffen unter alten Bekannten anstatt eines jährlich wiederkehrenden Date.
©Design - NiciTatsuya
Nici Tatsuya ist am Weg
Delilah Brubaker gefällt das!
zuletzt bearbeitet 27.06.2026 22:46 |
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Hey liebe Jessica, freut mich (:
Dir ist einiges passiert in deinen jungen 25 Jahren..
Bin gespannt wie die Geschichte weiter geht. Darum mach ich es kurz:
Avatar passt, Name: passt, da ich glaube das @Raelle Thorn schon sehnsüchtig auf ihre Cousine wartet. (: @Delilah Brubaker wird dich sicher mit ihr am Flughafen abholen :)
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Raelle Thorn sagt Dankeschön!
Raelle Thorn liebt es!
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(Name) · (Alter / Herkunft) · (Beruf / Schicht)
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□ Bewohner
□ Prominenz
□ Gesundheit
□ Recht
□ Kriminell
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□ Ja
□ Nein
[style=font-size:12px; color:#6f63c7; font-weight:700;]Probepost:[/style]
□ Ja
□ Nein
□ Schon erledigt/ Schreibstil bekannt
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PB (Alter) · PW (Passwort)
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(Deine Story hier ✨)
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua.
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[center][style=font-size:6px]@Delilah Brubaker @Jonathan MacFarlane @Nici Tatsuya
©Design - NiciTatsuya[/style][/center]
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(Niklas Brubaker) · (13 [4.1.2013] / Miami) · (Schüler / Oberschicht)
Avatar: (Gavin Warren / reserviert?)
Rolle:
□ Bewohner
Gesuch:
□ Nein
Probepost:
□ Nein
□ Schreibstil bekannt
OOC:
PB (39) · PW *Deli musste Stressfuttern*
Story
(Deine Story hier ✨)
Am 04.Jänner 2013 begann für meine Mutter, laut ihrer Aussage, die schlimmste Zeit in ihrem Leben. Allerdings kann ich ihr da auch nur zustimmen, denn auch aus meiner Sicht war es nicht gerade schön. Wobei ich ihr Leben schon schlecht gemacht hatte, bevor ich geboren wurde und das nur weil sie nicht aufpassen konnte. Meine werte Mutter war eine Hure und wer mein Vater ist, weiß ich nicht, denn bei irgendeiner ihrer vielen Nummern, ging eben was daneben und meine Existenz begann. Ich glaube der einzige Grund, warum sie mich nicht abgetrieben hatte, war ihre Nachbarin. Die alte Mary, oder für mich Granny, hatte ihr immer wieder Geld gegeben, damit meine Mutter alles Wichtige für mich hatte. Wirklich viel gekümmert hatte Kitty (meine Mutter) sich allerdings nie um mich. Fast jeden Tag waren unzählige Männer da und ich wurde in irgendeine Ecke gelegt und wehe ich wagte es zu einem falschen Zeitpunkt zu schreien. Wenn ich Glück hatte, brachte sie mich zu Granny um ihre Kindschaft zu empfangen. Im Endeffekt bekam ich von ihr einfach das notwendigste was mich am Leben hielt. Je älter ich wurde, desto mehr bekam ich natürlich auch bewusst mit, was in der Wohnung geschah und auf das meiste hätte ich durchaus verzichten können. Nicht nur einmal war einer der Freier ungehalten oder beide viel zu besoffen, um noch zu realisieren das ich auch da war.
Eigentlich habe ich im Alter von 5 oder 6 Jahren begonnen, mich immer wieder aus der Wohnung zu schleichen. Manchmal war das auch der einzige Weg um an etwas Essbares zu kommen. Granny gab es zu dem Zeitpunkt leider nicht mehr. Sie hatte einen Herzinfarkt und wurde nicht rechtzeitig gefunden. Das wenige Geld, das die alte Frau besaß, hatte sie allerdings komplett meiner Mutter vererbt. Der Gedanke war wohl das ich etwas von dem Geld sah, oder meine Mutter mir wenigstens etwas zu Essen davon kaufte. Passiert war nie etwas davon und das Verhältnis zwischen Mutter und mir wurde auch immer schlechter und kälter. Ich wollte ihr ein guter Sohn sein, aber nichts, was ich tat war für sie gut genug.
Eskaliert ist alles, als ich ungefähr 8 Jahre alt war. Meine Mutter hatte in ihrem Suff wieder einmal irgendwen mit in die Wohnung genommen und dieser Kerl war wirklich vollkommen verrückt und pervers. Ich war gerade in meiner Kammer, anders konnte man das Zimmer nicht nennen das ich hatte, als der Kerl meinte das er eine viel höhere Summe zahlen würde, wenn er mich haben könnte. Angeblich wäre ich voll sein Typ und es würde sich für meine Mutter auszahlen. Erst dachte ich ja ich hätte mich verhört aber als meine Mutter dann wirklich meine Türe öffnete und meinte ich solle raus kommen bin ich einfach weg. Ich stieß sie von mir weg, hab versucht die Tür zu versperren und bin aus dem Fenster geklettert. Als ich unten war, stand sie oben und schrie das ich gefälligst zurückkommen sollte, das war das letzte Mal das ich sie gesehen hatte.
Ein paar Tage habe ich mich dann auf der Straße durchgeschlagen, dies allerdings mehr schlecht als recht. Irgendwann bin ich dann an ein paar Jugendliche gekommen, die mich mit zu ihrem Mentor/Anführer genommen haben. So bin ich dann auch bei den „Black Raven“ gelandet. Hier fühlte ich mich eigentlich von Anfang an wohl und nachdem ich die Erlaubnis bekommen hatte zu bleiben, hatte ich auch nicht mehr vor zu gehen. Sie haben mich beschützt und mir gezeigt, wie ich mich zurecht finden konnte. Allerdings war ich wohl viel zu naiv und habe es viel zu sehr genossen wie sich alle um mich gekümmert haben, dass ich nicht gemerkt habe wie tief ich immer mehr hineingeraten war. Ich brauche die Sicherheit, oder besser das Gefühl der Sicherheit, das sie mir geben. Ich merkte nicht wie sie mich manipulierten und es ausnutzten das ich nicht lesen konnte und auch von der Entwicklung nicht so reif war, wie ich es vielleicht mit einer richtigen Erziehung hätte sein sollen. Mit den Jahren bei den Raben, bin ich zu einem ziemlich geschickten Taschendieb geworden. Außerdem habe ich mit ihnen zusammen schon mehrere Tricks vollführt, um andere reinzulegen und an ihr Geld zu kommen. Dabei war es wohl von Vorteil das ich auf viele sehr unschuldig wirke und mir im ersten Moment kaum jemand zutraut kriminell zu sein. Auch wenn ich recht gut darin bin, war es nicht mehr das, was mich glücklich machte. Die Raben hatten mich immer tiefer in die Abhängigkeit gebracht. Keine Drogen oder so, aber von ihrer Unterstützung und dem festen Glauben das ich ohne sie verloren wäre. Als ich anfing Widerworte zu geben und auch Aufträge nicht mehr ausführte, änderte sich ihr Verhalten mir gegenüber. Sie warfen mir immer öfter vor wie Dumm ich sei und das ich zu nichts zu gebrauchen sei. Einige hatten sogar ihren Spaß daran, dafür zu sorgen das ich in den Augen der Anführer versagte.
Heute bin ich ihnen dankbar dafür, das sie mich damals an diesem, für Miami recht kalten Wintertag ausgesperrt hatten und meinten ich solle ohne den warmen Unterschlupf sehen, wie ich weiter komme. An diesem Tag lerne ich meine neue Mama kennen. Gut damals wusste ich noch nicht das Delilah Brubaker meine Mama werden würde. Ich lernte sie als Leiterin von Hope for Miami kennen und sie hatte mich dort aufgenommen. Es war Anfang Dezember gewesen und je mehr sie mir zeigte, desto weniger wollte ich zu den Raben zurück. Deli hat mich nie aufgeben und mich unterstützt wo sie nur konnte. Sie half mir lesen und schreiben zu lernen und viele meiner Defizite aufzuholen. Für mich war sie von Anfang ein Engel, der mich aus der Hölle geholt hatte. Und dann hat sie mir meinen größten Wunsch erfüllt, ich bekam durch sie eine richtige Familie. Als Deli mich adoptierte und damit ganz offiziell meine Mama wurde, konnte ich mein Glück nicht fassen. Egal wie schwer es war, sie hat mir geholfen ein gesunder Jugendlicher zu werden. Vielleicht bin ich immer noch langsamer im Lesen und Rechnen wird nie mein Lieblingsfach werden, aber ich kann es, weil sie an mich geglaubt hat. Jetzt mit 13 Jahren, kann niemand mehr auf den ersten Blick erkennen das ich vielleicht noch nicht in allen Punkten zu 100% mit anderen Kindern in meinem Alter verglichen werden kann.
Großeltern gehören jetzt auch zu meiner Familie und ich liebe es Zeit bei ihnen zu verbringen. Immer wenn Mama länger arbeiten musste oder wegmusste, blieb ich bei ihnen. Doch mehrere Wochen am Stück war vollkommen neu. Auch wenn wir telefonierten, fühlte es sich irgendwann falsch an. Die ersten Wochen habe ich das gar nicht so gemerkt, immerhin ist mein Opa ein Admiral und ich durfte ihn begleiten. Aber jedes Mal, wenn ich fragte wann Mama wieder kommt, oder ich zu ihr kann, hatte ich das Gefühl das meinen Fragen ausgewichen wird und mir niemand erzählt warum ich nicht einfach mit durfte. Nachdem ich wieder einmal gefragt hatte, warum ich nicht zu Mama darf, belauschte ich ein Gespräch zwischen Oma und Opa. Es war nicht absichtlich, eigentlich wollte ich aufs Klo gehen, aber als ich hörte wie Opa sagte das es Zeit wird das er mich zu meiner Mutter brachte, wurde ich hellhörig. Leider war Oma dagegen. Ich habe erfahren das ich bei ihnen war, weil Mama mich beschützen wollte. Sie hat mich nicht angelogen wegen der Arbeit, aber sie hat mir auch nicht die ganze Wahrheit gesagt. Es wurden zwar keine Details genannt und ich habe genug von Opa gelernt um zu merken das er auch Oma nicht sagt wo genau Mama ist. Ein paar Tage hat es gedauert und ich habe beide bewusst beobachtet und belauscht, aber ich habe es geschafft ein Telefonat von Opa mit Mama mit zu hören und ich weiß nun wo sie war. Wahrscheinlich war es nicht meine klügste Idee, vor allem da ich immer noch nicht wusste warum Mama dachte das ich sicherer war wenn ich nicht bei ihr war, aber ich ging zum Bahnhof und erkundigte mich wie ich nach St. Paul kommen konnte. Kurzer Hand hatte ich mir ein Zugticket gekauft und Oma und Opa einen Brief geschrieben, das ich nun auf dem Weg zu Mama war. Persönlich sagen konnte ich es nicht, denn ich hatte Sorge, das sie mich aufhalten würden.
Jetzt nach fast 57 Stunden Fahrt, war ich an meinem Ziel angekommen.
Am 04.Jänner 2013 begann für meine Mutter, laut ihrer Aussage, die schlimmste Zeit in ihrem Leben. Allerdings kann ich ihr da auch nur zustimmen, denn auch aus meiner Sicht war es nicht gerade schön. Wobei ich ihr Leben schon schlecht gemacht hatte, bevor ich geboren wurde und das nur weil sie nicht aufpassen konnte. Meine werte Mutter war eine Hure und wer mein Vater ist, weiß ich nicht, denn bei irgendeiner ihrer vielen Nummern, ging eben was daneben und meine Existenz begann. Ich glaube der einzige Grund, warum sie mich nicht abgetrieben hatte, war ihre Nachbarin. Die alte Mary, oder für mich Granny, hatte ihr immer wieder Geld gegeben, damit meine Mutter alles Wichtige für mich hatte. Wirklich viel gekümmert hatte Kitty (meine Mutter) sich allerdings nie um mich. Fast jeden Tag waren unzählige Männer da und ich wurde in irgendeine Ecke gelegt und wehe ich wagte es zu einem falschen Zeitpunkt zu schreien. Wenn ich Glück hatte, brachte sie mich zu Granny um ihre Kindschaft zu empfangen. Im Endeffekt bekam ich von ihr einfach das notwendigste was mich am Leben hielt. Je älter ich wurde, desto mehr bekam ich natürlich auch bewusst mit, was in der Wohnung geschah und auf das meiste hätte ich durchaus verzichten können. Nicht nur einmal war einer der Freier ungehalten oder beide viel zu besoffen, um noch zu realisieren das ich auch da war.
Eigentlich habe ich im Alter von 5 oder 6 Jahren begonnen, mich immer wieder aus der Wohnung zu schleichen. Manchmal war das auch der einzige Weg um an etwas Essbares zu kommen. Granny gab es zu dem Zeitpunkt leider nicht mehr. Sie hatte einen Herzinfarkt und wurde nicht rechtzeitig gefunden. Das wenige Geld, das die alte Frau besaß, hatte sie allerdings komplett meiner Mutter vererbt. Der Gedanke war wohl das ich etwas von dem Geld sah, oder meine Mutter mir wenigstens etwas zu Essen davon kaufte. Passiert war nie etwas davon und das Verhältnis zwischen Mutter und mir wurde auch immer schlechter und kälter. Ich wollte ihr ein guter Sohn sein, aber nichts, was ich tat war für sie gut genug.
Eskaliert ist alles, als ich ungefähr 8 Jahre alt war. Meine Mutter hatte in ihrem Suff wieder einmal irgendwen mit in die Wohnung genommen und dieser Kerl war wirklich vollkommen verrückt und pervers. Ich war gerade in meiner Kammer, anders konnte man das Zimmer nicht nennen das ich hatte, als der Kerl meinte das er eine viel höhere Summe zahlen würde, wenn er mich haben könnte. Angeblich wäre ich voll sein Typ und es würde sich für meine Mutter auszahlen. Erst dachte ich ja ich hätte mich verhört aber als meine Mutter dann wirklich meine Türe öffnete und meinte ich solle raus kommen bin ich einfach weg. Ich stieß sie von mir weg, hab versucht die Tür zu versperren und bin aus dem Fenster geklettert. Als ich unten war, stand sie oben und schrie das ich gefälligst zurückkommen sollte, das war das letzte Mal das ich sie gesehen hatte.
Ein paar Tage habe ich mich dann auf der Straße durchgeschlagen, dies allerdings mehr schlecht als recht. Irgendwann bin ich dann an ein paar Jugendliche gekommen, die mich mit zu ihrem Mentor/Anführer genommen haben. So bin ich dann auch bei den „Black Raven“ gelandet. Hier fühlte ich mich eigentlich von Anfang an wohl und nachdem ich die Erlaubnis bekommen hatte zu bleiben, hatte ich auch nicht mehr vor zu gehen. Sie haben mich beschützt und mir gezeigt, wie ich mich zurecht finden konnte. Allerdings war ich wohl viel zu naiv und habe es viel zu sehr genossen wie sich alle um mich gekümmert haben, dass ich nicht gemerkt habe wie tief ich immer mehr hineingeraten war. Ich brauche die Sicherheit, oder besser das Gefühl der Sicherheit, das sie mir geben. Ich merkte nicht wie sie mich manipulierten und es ausnutzten das ich nicht lesen konnte und auch von der Entwicklung nicht so reif war, wie ich es vielleicht mit einer richtigen Erziehung hätte sein sollen. Mit den Jahren bei den Raben, bin ich zu einem ziemlich geschickten Taschendieb geworden. Außerdem habe ich mit ihnen zusammen schon mehrere Tricks vollführt, um andere reinzulegen und an ihr Geld zu kommen. Dabei war es wohl von Vorteil das ich auf viele sehr unschuldig wirke und mir im ersten Moment kaum jemand zutraut kriminell zu sein. Auch wenn ich recht gut darin bin, war es nicht mehr das, was mich glücklich machte. Die Raben hatten mich immer tiefer in die Abhängigkeit gebracht. Keine Drogen oder so, aber von ihrer Unterstützung und dem festen Glauben das ich ohne sie verloren wäre. Als ich anfing Widerworte zu geben und auch Aufträge nicht mehr ausführte, änderte sich ihr Verhalten mir gegenüber. Sie warfen mir immer öfter vor wie Dumm ich sei und das ich zu nichts zu gebrauchen sei. Einige hatten sogar ihren Spaß daran, dafür zu sorgen das ich in den Augen der Anführer versagte.
Heute bin ich ihnen dankbar dafür, das sie mich damals an diesem, für Miami recht kalten Wintertag ausgesperrt hatten und meinten ich solle ohne den warmen Unterschlupf sehen, wie ich weiter komme. An diesem Tag lerne ich meine neue Mama kennen. Gut damals wusste ich noch nicht das Delilah Brubaker meine Mama werden würde. Ich lernte sie als Leiterin von Hope for Miami kennen und sie hatte mich dort aufgenommen. Es war Anfang Dezember gewesen und je mehr sie mir zeigte, desto weniger wollte ich zu den Raben zurück. Deli hat mich nie aufgeben und mich unterstützt wo sie nur konnte. Sie half mir lesen und schreiben zu lernen und viele meiner Defizite aufzuholen. Für mich war sie von Anfang ein Engel, der mich aus der Hölle geholt hatte. Und dann hat sie mir meinen größten Wunsch erfüllt, ich bekam durch sie eine richtige Familie. Als Deli mich adoptierte und damit ganz offiziell meine Mama wurde, konnte ich mein Glück nicht fassen. Egal wie schwer es war, sie hat mir geholfen ein gesunder Jugendlicher zu werden. Vielleicht bin ich immer noch langsamer im Lesen und Rechnen wird nie mein Lieblingsfach werden, aber ich kann es, weil sie an mich geglaubt hat. Jetzt mit 13 Jahren, kann niemand mehr auf den ersten Blick erkennen das ich vielleicht noch nicht in allen Punkten zu 100% mit anderen Kindern in meinem Alter verglichen werden kann.
Großeltern gehören jetzt auch zu meiner Familie und ich liebe es Zeit bei ihnen zu verbringen. Immer wenn Mama länger arbeiten musste oder wegmusste, blieb ich bei ihnen. Doch mehrere Wochen am Stück war vollkommen neu. Auch wenn wir telefonierten, fühlte es sich irgendwann falsch an. Die ersten Wochen habe ich das gar nicht so gemerkt, immerhin ist mein Opa ein Admiral und ich durfte ihn begleiten. Aber jedes Mal, wenn ich fragte wann Mama wieder kommt, oder ich zu ihr kann, hatte ich das Gefühl das meinen Fragen ausgewichen wird und mir niemand erzählt warum ich nicht einfach mit durfte. Nachdem ich wieder einmal gefragt hatte, warum ich nicht zu Mama darf, belauschte ich ein Gespräch zwischen Oma und Opa. Es war nicht absichtlich, eigentlich wollte ich aufs Klo gehen, aber als ich hörte wie Opa sagte das es Zeit wird das er mich zu meiner Mutter brachte, wurde ich hellhörig. Leider war Oma dagegen. Ich habe erfahren das ich bei ihnen war, weil Mama mich beschützen wollte. Sie hat mich nicht angelogen wegen der Arbeit, aber sie hat mir auch nicht die ganze Wahrheit gesagt. Es wurden zwar keine Details genannt und ich habe genug von Opa gelernt um zu merken das er auch Oma nicht sagt wo genau Mama ist. Ein paar Tage hat es gedauert und ich habe beide bewusst beobachtet und belauscht, aber ich habe es geschafft ein Telefonat von Opa mit Mama mit zu hören und ich weiß nun wo sie war. Wahrscheinlich war es nicht meine klügste Idee, vor allem da ich immer noch nicht wusste warum Mama dachte das ich sicherer war wenn ich nicht bei ihr war, aber ich ging zum Bahnhof und erkundigte mich wie ich nach St. Paul kommen konnte. Kurzer Hand hatte ich mir ein Zugticket gekauft und Oma und Opa einen Brief geschrieben, das ich nun auf dem Weg zu Mama war. Persönlich sagen konnte ich es nicht, denn ich hatte Sorge, das sie mich aufhalten würden.
Jetzt nach fast 57 Stunden Fahrt, war ich an meinem Ziel angekommen.
©Design - NiciTatsuya
Delilah Brubaker ist am Weg
Delilah Brubaker meint, nicht dein Ernst?
Delilah Brubaker ist stocksauer
Delilah Brubaker muss nachdenken
Delilah Brubaker ruft, OMG!
Delilah Brubaker und Raelle Thorn gefällt das!
Delilah Brubaker fragt, WTF!?
Delilah Brubaker ruft, WAS!?
Delilah Brubaker und Raelle Thorn lieben es!
zuletzt bearbeitet 27.06.2026 22:47 |
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Hallo mein Kleiner, du bist ja da!????...na das wird ja was werden, wenn ich das sehe. Soweit alles besprochen und der Rest passt auch.
*Bekommt jetzt schon einen Herzinfarkt*
Na aber nu durch mit dir!
@Delilah Brubaker @Jonathan MacFarlane @Lydia Harrington @Nici Tatsuya @Raelle Thorn @Yiya Striker
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Bevor du dich ins Getümmel der Stadt stürzt, stelle jedoch bitte sicher, dass deine Unterlagen komplett sind.
Schau dafür eventuell noch mal in unsere | Regeln | und vergiss nicht, dir die geheime Parole - unser Regelpasswort - zu merken. Solltest du vergessen haben, um was es hier im Northern Corssroads geht, kannst du gern erneut in unserer | Story | nachlesen.
Hast du schon nachgesehen, ob du vermisst wirst? In unseren | Gesuchen | findest du eine Vermisstenübersicht.
Außerdem solltest du deinen Pass prüfen: Sind dein Name und Avatar noch frei? Schau hier nach: | Optik der Charaktere |.
Die Admins vom Northern Crossroads werden deine Daten anschließend genau prüfen und sich dann via ihrer helfenden Hände melden.
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(Name) · (Alter / Herkunft) · (Beruf / Schicht)
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[style=font-size:12px; color:#6f63c7; font-weight:700;]Avatar:[/style] (Name / reserviert?)
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□ Bewohner
□ Prominenz
□ Gesundheit
□ Recht
□ Kriminell
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□ Ja
□ Nein
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□ Ja
□ Nein
□ Schon erledigt/ Schreibstil bekannt
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PB (Alter) · PW (Passwort)
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[center][style=font-size:6px]@Delilah Brubaker @Jonathan MacFarlane @Nici Tatsuya
©Design - NiciTatsuya[/style][/center]
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VALE TATSUYA · 34 | st paul· form the buttom to the top | |you never know | drugdealer
Avatar:
x ja - Hyunjin Hwang ♥
Rolle:
x Bewohner
□ Prominenz
□ Gesundheit
□ Recht
x Kriminell
Gesuch:
x Ja
□ Nein
Probepost:
x ich kann es mir nicht vorstellen xD
OOC:
PB ü30 · PW jammi Frühstück! *Deli*
Story
Erst dachte Yeon sie wären nur kurz einkaufen gewesen und hätten ihm nicht bescheid gegeben weil er noch geschlafen hatte. Vielleicht hatten sie gedacht, sie würden es schaffen, so lange er schlafen würde. Doch als Nici, sein kleiner Bruder angefangen hatte zu schreien und die Sonne schon längst untergegangen war, war Yeon klar, dass seine Eltern nicht kommen würden. Sie waren nie nach Sonnenuntergang nach hause gekommen und sie hatten sie nie einfach so alleine gelassen. Irgendwas war anders gewesen. Selbst ihre Klamotten war nicht weg.
Yeon war also schon früh auf sich alleine gestellt und versuchte alles, damit es seinem kleinen Bruder an nichts fehlte. Doch wie tat man das mit gerade mal zehn Jahren? Hier und da und immer wieder klaute er Essen, Geld.. alles was ihm unter die Finger kam. Es war nicht einfach und irgendwann als er eigentlich schon längst eingegroovt war - nach Jahren - hatte er den falschen Mann beklaut. Er hatte damals seine Hand festhalten und in jene ein Päckchen mit Marihuana stopft. Somit war klar das Yeon nicht mehr klauen musste. Er verkaufte nicht nur die Grüne Knospe sondern auch andere Dinge. Kam in eine Disco hinein, obwohl er viel zu jung dafür war, nur weil er der Dealer des Clubs war. Man kannte ihn, alle kannten ihn unter dem Namen "Vale". Diesen hatte er irgendwo mal aufgeschnappt und da Yeon nicht dumm war und seine wirkliche Person schützen wollte, genauso wie seinen Bruder. Kannte man ihn unter diesem Namen. Mit ihm stieg die Party erst... Das Geschäft mit den Drogen wurde immer größer, dem Mann den er jenes von damals zu verdanken hatte, hatte er schon längst ausgezahlt und er war schon lange nicht mehr sein Boss - sie waren Partner.
Yeon hatte es geschafft aus dieser kleinen zwei Zimmerwohnung zu kommen, natürlich immer mit Nici. Er war sein Herz. Er war sein ein und alles und er wollte bestimmt nicht, dass er genauso auf eine Bahn geriet wie er. Es reichte schon das Yeon es tat, hier und da wenn er mal mit feierte schmiss auch er sich die ein oder andere Tablette. Vielleicht für den Kick? Vielleicht um zu verdrängen dass er seit 22 Jahren fast alleine auf dieser Welt war? Damals war er kurz vor seinem elften Geburtstag als er plötzlich mit Nici alleine in dieser Wohnung stand. In jener, in der Yeon alles versucht hatte, das Nici nie etwas bemerkte. Er hatte immer eine Ausrede gefunden und irgendwann war es einfach kein Thema mehr. Es gab sie beide und nur das zählte. Allerdings gab es eine Zeit neben dem dealen und sogar davor. Yeon jobbte, als er 14 war in dem Restaurant, über dem sie wohnten. Die, für Yeon damals, ältere Frau die vielleicht in ihren Dreißigern war, hatte Yeon immer ein paar extra Dollar gegeben, ihm gezeigt wie man richtig die Küche putzte oder eben kochte. Alles Dinge für die er Ruby dankbar war und sie deswegen immer noch jeden zweiten Tag besuchte um mit ihr etwas zu essen. Was er tat wusste sie nicht, konnte es sich aber erahnen. Deswegen schwieg er die meiste Zeit. Nicht nur mit Ruby.. eigentlich war er schon immer stiller als Nici gewesen auch wenn dies kaum ging. Erst als jener mehr in die Musik Branche eintauchte, stand er noch näher neben seinem Bruder, passte auf das dieser nicht unterging und war fast sein Bodyguard. Vielleicht wollte er es auch sein, aber dafür hatte er noch viel zu viele Geschäfte am laufen. Jedoch tanzte er auch mit ihm wenn er noch mehr Training brauchte, half ihm dabei die richtigen Töne zu treffen oder massierte ihn wenn sein Tag zu lang war. Yeon passte immer auf, er hatte Angst, das jener auch einfach so verschwinden würde. Doch diese Sorge hatte er noch nie geäußert und würde es auch nie. Es war ein dummer Gedanke, denn warum sollte sein kleiner Bruder ihn verlassen. Einfach so?
Seit einigen Jahren wohnt er also in einer größeren Wohnung, hat immer einen Platz für seinen Bruder, wenn dieser es brauchte. Er half Nici auch wenn er nicht fragte, aber wusste das er es wollte. Nach so vielen Jahren in denen sie nun alleine zusammen waren, war es nicht verwunderlich was für ein enges Band die beiden Brüder verband. Yeon selbst versuchte seine illegale Geschäfte zu minimieren, allerdings klappte das gar nicht so wie er gerne wollte. Nicht weil er an etwas gebunden war.. sondern weil er wollte. Man kennt ihn immer noch unter seinem Pseudonym, auf der Straße jedenfalls. Wenn er mit Nici unterwegs ist, versucht er weitestgehend eine Maske zu tragen oder einen Pulli mit engem Kragen, er will nicht das man ihn irgendwie erkennen konnte.
Yeon war also schon früh auf sich alleine gestellt und versuchte alles, damit es seinem kleinen Bruder an nichts fehlte. Doch wie tat man das mit gerade mal zehn Jahren? Hier und da und immer wieder klaute er Essen, Geld.. alles was ihm unter die Finger kam. Es war nicht einfach und irgendwann als er eigentlich schon längst eingegroovt war - nach Jahren - hatte er den falschen Mann beklaut. Er hatte damals seine Hand festhalten und in jene ein Päckchen mit Marihuana stopft. Somit war klar das Yeon nicht mehr klauen musste. Er verkaufte nicht nur die Grüne Knospe sondern auch andere Dinge. Kam in eine Disco hinein, obwohl er viel zu jung dafür war, nur weil er der Dealer des Clubs war. Man kannte ihn, alle kannten ihn unter dem Namen "Vale". Diesen hatte er irgendwo mal aufgeschnappt und da Yeon nicht dumm war und seine wirkliche Person schützen wollte, genauso wie seinen Bruder. Kannte man ihn unter diesem Namen. Mit ihm stieg die Party erst... Das Geschäft mit den Drogen wurde immer größer, dem Mann den er jenes von damals zu verdanken hatte, hatte er schon längst ausgezahlt und er war schon lange nicht mehr sein Boss - sie waren Partner.
Yeon hatte es geschafft aus dieser kleinen zwei Zimmerwohnung zu kommen, natürlich immer mit Nici. Er war sein Herz. Er war sein ein und alles und er wollte bestimmt nicht, dass er genauso auf eine Bahn geriet wie er. Es reichte schon das Yeon es tat, hier und da wenn er mal mit feierte schmiss auch er sich die ein oder andere Tablette. Vielleicht für den Kick? Vielleicht um zu verdrängen dass er seit 22 Jahren fast alleine auf dieser Welt war? Damals war er kurz vor seinem elften Geburtstag als er plötzlich mit Nici alleine in dieser Wohnung stand. In jener, in der Yeon alles versucht hatte, das Nici nie etwas bemerkte. Er hatte immer eine Ausrede gefunden und irgendwann war es einfach kein Thema mehr. Es gab sie beide und nur das zählte. Allerdings gab es eine Zeit neben dem dealen und sogar davor. Yeon jobbte, als er 14 war in dem Restaurant, über dem sie wohnten. Die, für Yeon damals, ältere Frau die vielleicht in ihren Dreißigern war, hatte Yeon immer ein paar extra Dollar gegeben, ihm gezeigt wie man richtig die Küche putzte oder eben kochte. Alles Dinge für die er Ruby dankbar war und sie deswegen immer noch jeden zweiten Tag besuchte um mit ihr etwas zu essen. Was er tat wusste sie nicht, konnte es sich aber erahnen. Deswegen schwieg er die meiste Zeit. Nicht nur mit Ruby.. eigentlich war er schon immer stiller als Nici gewesen auch wenn dies kaum ging. Erst als jener mehr in die Musik Branche eintauchte, stand er noch näher neben seinem Bruder, passte auf das dieser nicht unterging und war fast sein Bodyguard. Vielleicht wollte er es auch sein, aber dafür hatte er noch viel zu viele Geschäfte am laufen. Jedoch tanzte er auch mit ihm wenn er noch mehr Training brauchte, half ihm dabei die richtigen Töne zu treffen oder massierte ihn wenn sein Tag zu lang war. Yeon passte immer auf, er hatte Angst, das jener auch einfach so verschwinden würde. Doch diese Sorge hatte er noch nie geäußert und würde es auch nie. Es war ein dummer Gedanke, denn warum sollte sein kleiner Bruder ihn verlassen. Einfach so?
Seit einigen Jahren wohnt er also in einer größeren Wohnung, hat immer einen Platz für seinen Bruder, wenn dieser es brauchte. Er half Nici auch wenn er nicht fragte, aber wusste das er es wollte. Nach so vielen Jahren in denen sie nun alleine zusammen waren, war es nicht verwunderlich was für ein enges Band die beiden Brüder verband. Yeon selbst versuchte seine illegale Geschäfte zu minimieren, allerdings klappte das gar nicht so wie er gerne wollte. Nicht weil er an etwas gebunden war.. sondern weil er wollte. Man kennt ihn immer noch unter seinem Pseudonym, auf der Straße jedenfalls. Wenn er mit Nici unterwegs ist, versucht er weitestgehend eine Maske zu tragen oder einen Pulli mit engem Kragen, er will nicht das man ihn irgendwie erkennen konnte.
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Delilah Brubaker ist am Weg
Nici Tatsuya liebt es!
zuletzt bearbeitet 27.06.2026 22:48 |
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Hallo mein Lieber...oder Böser oder...ach auch egal^^
Da wird sich dein Bruder aber freuen dass du da bist!
Damals hättest du wohl mich gebraucht um nicht auf die schiefe Bahn zu rutschen, leider war ich da selbst noch zu jung dafür. Nun deine Angaben sind zumindest mal korrekt, und ich gehe davon aus, dass Nici Bescheid weiß dass du eintrudelst.
Also ab mit dir auf die andere Seite.
@Delilah Brubaker @Jonathan MacFarlane @Lydia Harrington @Nici Tatsuya @Raelle Thorn @Yiya Striker @Niklas Brubaker
Nici Tatsuya sagt, Okay!
Nici Tatsuya liebt es!
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□ Prominenz
□ Gesundheit
□ Recht
□ Kriminell
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□ Ja
□ Nein
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□ Ja
□ Nein
□ Schon erledigt/ Schreibstil bekannt
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PB (Alter) · PW (Passwort)
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[center][style=font-size:6px]@Delilah Brubaker @Jonathan MacFarlane @Nici Tatsuya
©Design - NiciTatsuya[/style][/center]
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Tucker Hutson • 32/Minnesota • Rinderzüchter/Gehobene Mittelschicht
Avatar: (Luke Grimes/ja)
Rolle:
x Bewohner
□ Prominenz
□ Gesundheit
□ Recht
□ Kriminell
Gesuch:
□ Ja
x Nein
Probepost:
□ Ja
x Nein
□ Schon erledigt/ Schreibstil bekannt
OOC:
PB alt genug • PW *mampf* Deli hatte Hunger
Story
Tucker „Minnster“ Hutson kam am 17. September 1993 zur Welt, als viertes von sieben Kindern in einer glücklichen, liebevollen Familie in Minnesota. Seine drei älteren Brüder, waren immer an seiner Seite, während seine drei Schwestern das Familienleben bereicherten. Die Kindheit der Hutsons war geprägt von Abenteuern in der Natur, Spielen auf der Ranch und dem unvergesslichen Gefühl von Freiheit. Sie lebten im Einklang mit dem Leben auf dem Land, wo die herrliche Landschaft und die Weite ihrer Umgebung stets zu erbitterten Rennen und freundschaftlichen Wettkämpfen einluden. Von klein auf zeigte Tucker sich als begabter und intelligenter Junge. Er war ein hervorragender Schüler, der leicht mit dem Lernen zurechtkam. Doch neben der Schule hatte er auch frühzeitig Verantwortung übernommen: Bereits im Alter von sieben Jahren half er tatkräftig auf der Familienranch mit. Es war nicht nur eine Pflicht, es war ein Teil seines Lebens, den er liebte. Die Tage vergingen mit Arbeiten auf der Ranch und dem Rundgang über die Weiden, während die Sonne über den endlosen Horizont strahlte.
Nach dem Abschluss der High School stand Tucker jedoch vor einer Entscheidung. Er wollte etwas erleben, die Welt erkunden, doch was genau? Also blieb er zunächst auf der Ranch und half weiter, während er darüber nachdachte, wo sein Weg ihn hinführen sollte. Mit 22 Jahren wagte er schließlich den Schritt ins Ungewisse und verließ seine vertraute Heimat für einige Jahre. Diese Entscheidung stellte sich als entscheidend für sein weiteres Leben heraus. Tucker schloss sich einem Rodeo-Zirkus an, einer aufregenden Welt, die ihm die Möglichkeit bot, seine Fähigkeiten im Umgang mit wilden Pferden und Bullen unter Beweis zu stellen. In verschiedenen Städten tourte er und begeisterte die Zuschauer mit seinen Fertigkeiten und seinem Mut. Doch das Rodeo war nicht nur Abenteuer, es war auch das perfekte Umfeld, um von erfahreneren Kollegen zu lernen. Er saugte all das Wissen über Rinderzucht, Reiten und das Leben auf der Straße auf und stellte fest, wie wichtig Teamarbeit und Vertrauen in der Zusammenarbeit mit Tieren waren. Aber das ist nicht alles, was er während dieser Zeit entdeckte. Abends, wenn die Rodeoshows vorbei waren und die Lichter der Arena in sanftem Blau erstrahlten, trat Tucker auf kleinen Bühnen in Country-Bars auf. Sein Gesang und Gitarrenspiel zogen die Menschen in ihren Bann und ermöglichten ihm, seine Emotionen und Erlebnisse in Musik zu verwandeln. Es war ein schwereloses Gefühl, das Publikum zum Lachen und Weinen zu bringen, während er Melodien sang, die von Verlangen, Verlust und Liebe handelten. Doch das Leben war nicht nur eine schillernde Show. Während dieser zehn Jahre erlebte Tucker auch einige tiefe Rückschläge.
Der Tod seines ältesten Bruders im Jahr 2020 hinterließ eine schmerzhafte Lücke in seiner Familie. Dieser war in Konflikt mit einer anderen Familie geraten, wurde angeschossen und verlor dabei sein Leben. Der Verlust des Bruders, der stets als Vorbild galt, machte Tucker bewusst, wie wertvoll die Zeit mit den Liebsten war. Ein Jahr später, im Jahr 2021, verschwand auch seine Mutter ohne eine Spur zu hinterlassen. Die Unsicherheit und die Frage Warum? nagten an ihm und trugen zur Trauer bei. Als ob das Schicksal mit ihm spielen wollte, ereignete sich ein weiterer dunkler Moment. Sein Vater starb bei einem schweren Unwetter, und Tucker fühlte sich verloren und allein. Er verstand, das Leben war nicht nur ein ständiges Streben nach Ruhm und Abenteuer, sondern auch eine Zerbrechlichkeit, die man oft vergisst, wenn man mitten im Geschehen steckt.
Der letzte Stein, der ihn endgültig dazu bewegte, seinen Platz in Minnesota wieder einzunehmen, war ein schwerer Unfall während eines Rodeos. Durch eine kleine Unachtsamkeit zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass das Reiten von wilden Tieren für ihn fortan kaum möglich war. Die Schmerzen machten ihm zu schaffen, und er realisierte, dass er nicht mehr in der Lage war, den Traum, den er so viele Jahre verfolgt hatte, weiterzuträumen. Diese schmerzhafte Erkenntnis führte ihn zurück zu den Wurzeln, zu seiner Familie und der Ranch, die ihn als Kind geprägt hatte .
Zurück in Minnesota wollte Tucker nun die Rinderzucht übernehmen und seiner Familie beistehen. Eine Rückkehr zu den simpleren, aber wichtigen Dingen im Leben. Der Gedanke, dass er nun Verantwortung tragen und gleichzeitig die Erinnerungen an seine Familie bewahren konnte, gab ihm neuen Lebensmut. Außerdem war da noch das feine Gefühl von Nostalgie, wenn er über die Weiden schlenderte und das Kinderlachen von damals in seinem Ohr widerhallte. Die Jahre im Rodeo hatten ihm nicht nur Fähigkeiten, sondern auch eine unerfüllte Sehnsucht nach einer langfristigen Beziehung beschert. Obwohl er viele Bekanntschaften gemacht hatte, war nichts von Dauer gewesen. Die flüchtigen Begegnungen und das ständige Reisen hatten keine Zeit für tiefere Bindungen gelassen. Tucker wusste, dass er irgendwann auch diesen Teil seines Lebens erfüllen wollte. Vielleicht fand er ja beim Arbeiten auf der Ranch das Glück, das er suchte? Die einfache, ehrliche Liebe, die man oft in der Stille hat, beim Arbeiten, beim Lachen und beim gemeinsamen Abendessen. In seiner Heimatstadt gibt es viele Frauen, die das Leben auf dem Land schätzen, die Freude an der Natur teilen und die das Herz eines Cowboys zu erobern wissen. Menschen, die die Geschichte von Tucker und seiner Familie kennen, könnten sich einen Moment vorstellen, wie zwei Seelen sich finden und inmitten der Weiden, Rindern und Pferden einen neuen Anfang wagen. Tucker nahm sich vor, sein Leben neu zu gestalten. Mit jeder Weide, die er pflegte, und jedem Kalb, das er zur Welt bringen würde, würde er wieder ein Teil einer Gemeinschaft, nämlich der seiner Familie. Es war eine harte Arbeit, doch sie war voller Sinn und Bedeutung. Auf der Ranch fand er seinen Frieden und die Hoffnung, dass er eines Tages die richtige Partnerin an seiner Seite haben würde. Und während die Sonne untergeht und die Sterne über dem St. Croix River Minnesotas aufleuchten, spürt Tucker in seinem Herzen, dass er endlich am richtigen Ort ist, umgeben von der Natur, der Familie und dem unverhältnismäßigen Wunsch, sein eigenes Glück zu leben. Es ist nicht das Ende seiner Reise, sondern vielmehr ein neuer Anfang, der ihn zu dem führen kann, was er wirklich sucht. Liebe, Freude und das Leben, für das er bestimmt ist.
Nach dem Abschluss der High School stand Tucker jedoch vor einer Entscheidung. Er wollte etwas erleben, die Welt erkunden, doch was genau? Also blieb er zunächst auf der Ranch und half weiter, während er darüber nachdachte, wo sein Weg ihn hinführen sollte. Mit 22 Jahren wagte er schließlich den Schritt ins Ungewisse und verließ seine vertraute Heimat für einige Jahre. Diese Entscheidung stellte sich als entscheidend für sein weiteres Leben heraus. Tucker schloss sich einem Rodeo-Zirkus an, einer aufregenden Welt, die ihm die Möglichkeit bot, seine Fähigkeiten im Umgang mit wilden Pferden und Bullen unter Beweis zu stellen. In verschiedenen Städten tourte er und begeisterte die Zuschauer mit seinen Fertigkeiten und seinem Mut. Doch das Rodeo war nicht nur Abenteuer, es war auch das perfekte Umfeld, um von erfahreneren Kollegen zu lernen. Er saugte all das Wissen über Rinderzucht, Reiten und das Leben auf der Straße auf und stellte fest, wie wichtig Teamarbeit und Vertrauen in der Zusammenarbeit mit Tieren waren. Aber das ist nicht alles, was er während dieser Zeit entdeckte. Abends, wenn die Rodeoshows vorbei waren und die Lichter der Arena in sanftem Blau erstrahlten, trat Tucker auf kleinen Bühnen in Country-Bars auf. Sein Gesang und Gitarrenspiel zogen die Menschen in ihren Bann und ermöglichten ihm, seine Emotionen und Erlebnisse in Musik zu verwandeln. Es war ein schwereloses Gefühl, das Publikum zum Lachen und Weinen zu bringen, während er Melodien sang, die von Verlangen, Verlust und Liebe handelten. Doch das Leben war nicht nur eine schillernde Show. Während dieser zehn Jahre erlebte Tucker auch einige tiefe Rückschläge.
Der Tod seines ältesten Bruders im Jahr 2020 hinterließ eine schmerzhafte Lücke in seiner Familie. Dieser war in Konflikt mit einer anderen Familie geraten, wurde angeschossen und verlor dabei sein Leben. Der Verlust des Bruders, der stets als Vorbild galt, machte Tucker bewusst, wie wertvoll die Zeit mit den Liebsten war. Ein Jahr später, im Jahr 2021, verschwand auch seine Mutter ohne eine Spur zu hinterlassen. Die Unsicherheit und die Frage Warum? nagten an ihm und trugen zur Trauer bei. Als ob das Schicksal mit ihm spielen wollte, ereignete sich ein weiterer dunkler Moment. Sein Vater starb bei einem schweren Unwetter, und Tucker fühlte sich verloren und allein. Er verstand, das Leben war nicht nur ein ständiges Streben nach Ruhm und Abenteuer, sondern auch eine Zerbrechlichkeit, die man oft vergisst, wenn man mitten im Geschehen steckt.
Der letzte Stein, der ihn endgültig dazu bewegte, seinen Platz in Minnesota wieder einzunehmen, war ein schwerer Unfall während eines Rodeos. Durch eine kleine Unachtsamkeit zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass das Reiten von wilden Tieren für ihn fortan kaum möglich war. Die Schmerzen machten ihm zu schaffen, und er realisierte, dass er nicht mehr in der Lage war, den Traum, den er so viele Jahre verfolgt hatte, weiterzuträumen. Diese schmerzhafte Erkenntnis führte ihn zurück zu den Wurzeln, zu seiner Familie und der Ranch, die ihn als Kind geprägt hatte .
Zurück in Minnesota wollte Tucker nun die Rinderzucht übernehmen und seiner Familie beistehen. Eine Rückkehr zu den simpleren, aber wichtigen Dingen im Leben. Der Gedanke, dass er nun Verantwortung tragen und gleichzeitig die Erinnerungen an seine Familie bewahren konnte, gab ihm neuen Lebensmut. Außerdem war da noch das feine Gefühl von Nostalgie, wenn er über die Weiden schlenderte und das Kinderlachen von damals in seinem Ohr widerhallte. Die Jahre im Rodeo hatten ihm nicht nur Fähigkeiten, sondern auch eine unerfüllte Sehnsucht nach einer langfristigen Beziehung beschert. Obwohl er viele Bekanntschaften gemacht hatte, war nichts von Dauer gewesen. Die flüchtigen Begegnungen und das ständige Reisen hatten keine Zeit für tiefere Bindungen gelassen. Tucker wusste, dass er irgendwann auch diesen Teil seines Lebens erfüllen wollte. Vielleicht fand er ja beim Arbeiten auf der Ranch das Glück, das er suchte? Die einfache, ehrliche Liebe, die man oft in der Stille hat, beim Arbeiten, beim Lachen und beim gemeinsamen Abendessen. In seiner Heimatstadt gibt es viele Frauen, die das Leben auf dem Land schätzen, die Freude an der Natur teilen und die das Herz eines Cowboys zu erobern wissen. Menschen, die die Geschichte von Tucker und seiner Familie kennen, könnten sich einen Moment vorstellen, wie zwei Seelen sich finden und inmitten der Weiden, Rindern und Pferden einen neuen Anfang wagen. Tucker nahm sich vor, sein Leben neu zu gestalten. Mit jeder Weide, die er pflegte, und jedem Kalb, das er zur Welt bringen würde, würde er wieder ein Teil einer Gemeinschaft, nämlich der seiner Familie. Es war eine harte Arbeit, doch sie war voller Sinn und Bedeutung. Auf der Ranch fand er seinen Frieden und die Hoffnung, dass er eines Tages die richtige Partnerin an seiner Seite haben würde. Und während die Sonne untergeht und die Sterne über dem St. Croix River Minnesotas aufleuchten, spürt Tucker in seinem Herzen, dass er endlich am richtigen Ort ist, umgeben von der Natur, der Familie und dem unverhältnismäßigen Wunsch, sein eigenes Glück zu leben. Es ist nicht das Ende seiner Reise, sondern vielmehr ein neuer Anfang, der ihn zu dem führen kann, was er wirklich sucht. Liebe, Freude und das Leben, für das er bestimmt ist.
©Design - NiciTatsuya
Delilah Brubaker ist am Weg
zuletzt bearbeitet 27.06.2026 22:48 |
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Hallo mein Lieber!
Na deine Familie hat ja schon einiges durch. Dann hoffen wir mal dass du jetzt auf einer Glückswelle schwimmst
Ich hab nichts auszusetzen und Angaben sind korrekt, also rüber mit dir!
@Delilah Brubaker @Jonathan MacFarlane @Lydia Harrington @Nici Tatsuya @Raelle Thorn @Yiya Striker @Niklas Brubaker
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Schön, dass du dich dafür entschieden hast, deinen Beitrag in Saint Paul/Taylors Falls, Minnesota zu leisten!
Dich trennen ab hier nur noch ein paar wenige Schritte, um deinen Passierschein A38 in die Stadt zu erhalten - fülle dafür bitte unsere Bewerbungsvorlage vollständig aus, deren Code du weiter unten findest.
Bevor du dich ins Getümmel der Stadt stürzt, stelle jedoch bitte sicher, dass deine Unterlagen komplett sind.
Schau dafür eventuell noch mal in unsere | Regeln | und vergiss nicht, dir die geheime Parole - unser Regelpasswort - zu merken. Solltest du vergessen haben, um was es hier im Northern Corssroads geht, kannst du gern erneut in unserer | Story | nachlesen.
Hast du schon nachgesehen, ob du vermisst wirst? In unseren | Gesuchen | findest du eine Vermisstenübersicht.
Außerdem solltest du deinen Pass prüfen: Sind dein Name und Avatar noch frei? Schau hier nach: | Optik der Charaktere |.
Die Admins vom Northern Crossroads werden deine Daten anschließend genau prüfen und sich dann via ihrer helfenden Hände melden.
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□ Bewohner
□ Prominenz
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□ Recht
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□ Ja
□ Nein
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□ Ja
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□ Schon erledigt/ Schreibstil bekannt
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PB 18+ ? (Ja/Nein) · PW (Passwort)
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zuletzt bearbeitet 27.06.2026 20:48 |
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Henry Hutson · 38 · Taylors Falls · Farmer · Mittelschicht
Avatar: Tom Hiddleston, ja
Rolle:
x Bewohner
□ Prominenz
□ Gesundheit
□ Recht
□ Kriminell
Gesuch:
x Ja
□ Nein
Probepost:
□ Ja
□ Nein
x Schon erledigt/ Schreibstil bekannt
OOC:
PB 34 · PW: jammi (Deli hatte heute noch nix zum Essen...)
Story
(Deine Story hier ✨)
Henry wurde 1988 als zweites von sage und schreibe sieben Kindern geboren. Auf der lebhaften Ranch der Hutsons, unweit des malerischen St. Croix River, war er schon immer mehr der Denker und weniger der Macher gewesen. Während die anderen Kinder lautstark die Weiden eroberten, mit ihren Bikes die Schotterpisten unsicher machten oder sich im seichten Wasser des Flusses abkühlten, saß Henry oft mit einem Buch unter der alten Eiche am Flussufer. Auch wenn er vieles noch nicht verstand, weil er sich die Bücher aus dem Regal seiner Eltern nahm, las er doch, soviel er konnte, was seinem Wortschatz schon sehr früh sehr gut tat. Es gab aber auch Zeiten, in denen er das Buch Buch sein ließ - nämlich dann, wenn sein älterer Bruder mit ihm unterwegs war. Mit ihm hatte er immer eine Menge Spaß gehabt und zu ihm hatte er immer aufgeschaut. Er war Henrys großes Vorbild. Nach ihm kamen noch zwei weitere Brüder und drei Schwestern zur Welt. Sie waren eine Einheit, ein Team. Etwas, was ihnen ihr Vater mehr als einmal sehr deutlich machte.
In seiner High-School-Zeit blühte der sonst so zurückhaltende Henry auf, als er Maya Lin kennenlernte. Maya war die Tochter eines lokalen Floristen – kreativ, wortgewandt und ebenso kunstbegeistert wie er. Sie trafen sich oft in der kleinen Stadtbibliothek von Taylors Falls oder verbrachten warme Sommerabende am Fluss, wo sie über die Zukunft philosophierten. Maya war die erste, die Henrys Talent für Handarbeit und seine Liebe zu alten Dingen verstand. Sie schenkte ihm ein ramponiertes, historisches Buch über die Flora von Minnesota, das er in mühevoller Kleinarbeit mit Leim und Faden selbst flickte – sein allererstes Restaurierungsprojekt. Es war eine unschuldige und tiefgehende erste Liebe. Sie schmiedeten Pläne für die Zukunft, träumten, auf dieselbe Uni zu gehen, für immer zusammen zu bleiben, wie es Schüler in dem Alter gerne träumten. Doch als der Abschluss kam, trennten sich ihre Wege, da das Schicksal sie nicht beisammen lassen wollte. Obwohl sie beide an die Ostküste wollten, schaffte es am Ende nur Maya. Henry erhielt keine Zusagen, obwohl seine Noten alles andere als schlecht waren. So zog Maya allein für ein Kunststudium an die Ostküste, während Henry nach Minneapolis ging. Die Erinnerung an sie – und das gepresste Jasminblatt, das sie ihm im Buch zurückließ – behielt er immer als einen Schatz im Herzen.
2006. In den Twin Cities baute sich Henry ein friedliches Leben auf. Nach einigen harten, anonymen Lehrjahren in einer großen Buchladenkette fand er seine wahre Heimat in einem versteckten Hinterhof-Antiquariat im Viertel Dinkytown . Hier erlernte er die hohe Kunst der Buchrestaurierung; etwas, was er schon in der High School für sich entdeckt hatte.
Aber nicht nur beruflich schien er dort angekommen zu sein, wo er hingehörte, sondern glaubte auch, das ganz große private Glück gefunden zu haben. Im Jahr 2014 lernte er Clara Vance kennen, eine Bibliothekarin mit einem ansteckenden Lachen und einer ebenso großen Leidenschaft für bedrucktes Papier wie er selbst. Vier Jahre lang führten die beiden eine Beziehung, die Henry für absolut perfekt hielt. Er war bis über beide Ohren verliebt und hätte buchstäblich alles für Clara getan: Er renovierte monatelang eine gemeinsame Wohnung, sparte jeden Cent für einen wunderschönen Verlobungsring und verbrachte Nächte damit, das Gästebuch für die Hochzeit in seiner Werkstatt von Hand aus edlem Kalbsleder zu binden. Sie waren wie ein Traumpaar. Im Sommer 2019 – nur drei Wochen vor der geplanten Hochzeit – stürzte Henrys emotionale Welt jedoch krachend ein. Nach monatelangen, stillen Gewissensbissen hielt Clara dem Druck nicht mehr stand. In einem tränenreichen, hochemotionalen Gespräch gestand sie Henry, dass sie ihn zwar als Menschen über alles schätze, aber schon lange spüre, dass sie nicht mehr das für ihn empfindet, was sie sich selber seit Jahren einredete. Auf die Frage, ob sie sich in einen anderen Mann verliebt hätte, lachte sie nur und sagte stattdessen, dass es da zwar jemand anderen gab, aber dieser jemand war kein Mann, sondern eine Frau. Der eigentliche Schlag in die Magengrube folgte jedoch kurz darauf: Clara hatte sich in Elena, ihre eigene Brautjungfer und beste Freundin, verliebt. Die Hochzeit wurde abgesagt. Clara und Elena packten ihre Koffer und brannten gemeinsam durch, um an der Westküste ein neues Leben zu beginnen. Für Henry war dies eine harte Demütigung. Es war kein klassisches Fremdgehen im bösen Wille, was es für ihn fast noch schwerer zu verarbeiten machte. Er konnte nicht einmal richtig wütend auf sie sein, da sie schlicht zu ihrer wahren Identität stand. Dennoch hinterließ der Vorfall tiefe Narben, Zweifel an seiner eigenen Menschenkenntnis und eine kleine Angst vor emotionaler Nähe.
Als im Jahr 2020 der älteste Bruder erschossen wurde, traf diese Nachricht einen ohnehin schon emotional isolierten Henry. Nach dem Liebes-Fiasko mit Clara hatte er sich komplett in seine Arbeit vergraben. Der Schock über den Tod seines Bruders war der letzte Impuls, den er brauchte, um Minneapolis den Rücken zu kehren. Es gab dort nichts mehr, was ihn hielt – die Stadt war für ihn mit der schmerzhaften Erinnerung an die geplatzte Hochzeit kontaminiert. Auch wenn er den alten Buchladen vermissen würde, den Besitzer, die Kundschaft, die vielen, tiefgehenden Gespräche... seine Familie stand an erster Stelle und die brauchte ihn jetzt. Oder er sie, wie man es nehmen wollte.
Die darauffolgenden Tragödien – das spurlose Verschwinden der Mutter 2021, der Tod des Vaters im Sturm und schließlich Tuckers schwerer Rodeo-Unfall – zwangen Henry dazu, seine eigenen Wunden hintenanzustellen. Gemeinsam mit seinen beiden verbliebenen Brüdern war es nun an ihm, die Ranch mit den unzähligen Rindern zu leiten. Er, der absolut keine Ahnung von der Arbeit auf einer Ranch hatte, musste herausfinden, wie das alles funktionierte. Als Kind hatte er zwar auf der Farm geholfen, aber sich nie großartig dafür interessiert, da körperliche Arbeit nicht sein Ding war.
Inzwischen hat er sich mit seinen Brüdern gut arrangiert und aus dem eher schmächtigen, nicht sehr muskulösen Henry ist einer mit einem definiertem Körperbau geworden, der mittlerweile sogar einen Heuballen auf der Schulter tragen kann. Für eine gewisse Zeit. Wenige Meter. Unter großer Anstrengung.
Henry wurde 1988 als zweites von sage und schreibe sieben Kindern geboren. Auf der lebhaften Ranch der Hutsons, unweit des malerischen St. Croix River, war er schon immer mehr der Denker und weniger der Macher gewesen. Während die anderen Kinder lautstark die Weiden eroberten, mit ihren Bikes die Schotterpisten unsicher machten oder sich im seichten Wasser des Flusses abkühlten, saß Henry oft mit einem Buch unter der alten Eiche am Flussufer. Auch wenn er vieles noch nicht verstand, weil er sich die Bücher aus dem Regal seiner Eltern nahm, las er doch, soviel er konnte, was seinem Wortschatz schon sehr früh sehr gut tat. Es gab aber auch Zeiten, in denen er das Buch Buch sein ließ - nämlich dann, wenn sein älterer Bruder mit ihm unterwegs war. Mit ihm hatte er immer eine Menge Spaß gehabt und zu ihm hatte er immer aufgeschaut. Er war Henrys großes Vorbild. Nach ihm kamen noch zwei weitere Brüder und drei Schwestern zur Welt. Sie waren eine Einheit, ein Team. Etwas, was ihnen ihr Vater mehr als einmal sehr deutlich machte.
In seiner High-School-Zeit blühte der sonst so zurückhaltende Henry auf, als er Maya Lin kennenlernte. Maya war die Tochter eines lokalen Floristen – kreativ, wortgewandt und ebenso kunstbegeistert wie er. Sie trafen sich oft in der kleinen Stadtbibliothek von Taylors Falls oder verbrachten warme Sommerabende am Fluss, wo sie über die Zukunft philosophierten. Maya war die erste, die Henrys Talent für Handarbeit und seine Liebe zu alten Dingen verstand. Sie schenkte ihm ein ramponiertes, historisches Buch über die Flora von Minnesota, das er in mühevoller Kleinarbeit mit Leim und Faden selbst flickte – sein allererstes Restaurierungsprojekt. Es war eine unschuldige und tiefgehende erste Liebe. Sie schmiedeten Pläne für die Zukunft, träumten, auf dieselbe Uni zu gehen, für immer zusammen zu bleiben, wie es Schüler in dem Alter gerne träumten. Doch als der Abschluss kam, trennten sich ihre Wege, da das Schicksal sie nicht beisammen lassen wollte. Obwohl sie beide an die Ostküste wollten, schaffte es am Ende nur Maya. Henry erhielt keine Zusagen, obwohl seine Noten alles andere als schlecht waren. So zog Maya allein für ein Kunststudium an die Ostküste, während Henry nach Minneapolis ging. Die Erinnerung an sie – und das gepresste Jasminblatt, das sie ihm im Buch zurückließ – behielt er immer als einen Schatz im Herzen.
2006. In den Twin Cities baute sich Henry ein friedliches Leben auf. Nach einigen harten, anonymen Lehrjahren in einer großen Buchladenkette fand er seine wahre Heimat in einem versteckten Hinterhof-Antiquariat im Viertel Dinkytown . Hier erlernte er die hohe Kunst der Buchrestaurierung; etwas, was er schon in der High School für sich entdeckt hatte.
Aber nicht nur beruflich schien er dort angekommen zu sein, wo er hingehörte, sondern glaubte auch, das ganz große private Glück gefunden zu haben. Im Jahr 2014 lernte er Clara Vance kennen, eine Bibliothekarin mit einem ansteckenden Lachen und einer ebenso großen Leidenschaft für bedrucktes Papier wie er selbst. Vier Jahre lang führten die beiden eine Beziehung, die Henry für absolut perfekt hielt. Er war bis über beide Ohren verliebt und hätte buchstäblich alles für Clara getan: Er renovierte monatelang eine gemeinsame Wohnung, sparte jeden Cent für einen wunderschönen Verlobungsring und verbrachte Nächte damit, das Gästebuch für die Hochzeit in seiner Werkstatt von Hand aus edlem Kalbsleder zu binden. Sie waren wie ein Traumpaar. Im Sommer 2019 – nur drei Wochen vor der geplanten Hochzeit – stürzte Henrys emotionale Welt jedoch krachend ein. Nach monatelangen, stillen Gewissensbissen hielt Clara dem Druck nicht mehr stand. In einem tränenreichen, hochemotionalen Gespräch gestand sie Henry, dass sie ihn zwar als Menschen über alles schätze, aber schon lange spüre, dass sie nicht mehr das für ihn empfindet, was sie sich selber seit Jahren einredete. Auf die Frage, ob sie sich in einen anderen Mann verliebt hätte, lachte sie nur und sagte stattdessen, dass es da zwar jemand anderen gab, aber dieser jemand war kein Mann, sondern eine Frau. Der eigentliche Schlag in die Magengrube folgte jedoch kurz darauf: Clara hatte sich in Elena, ihre eigene Brautjungfer und beste Freundin, verliebt. Die Hochzeit wurde abgesagt. Clara und Elena packten ihre Koffer und brannten gemeinsam durch, um an der Westküste ein neues Leben zu beginnen. Für Henry war dies eine harte Demütigung. Es war kein klassisches Fremdgehen im bösen Wille, was es für ihn fast noch schwerer zu verarbeiten machte. Er konnte nicht einmal richtig wütend auf sie sein, da sie schlicht zu ihrer wahren Identität stand. Dennoch hinterließ der Vorfall tiefe Narben, Zweifel an seiner eigenen Menschenkenntnis und eine kleine Angst vor emotionaler Nähe.
Als im Jahr 2020 der älteste Bruder erschossen wurde, traf diese Nachricht einen ohnehin schon emotional isolierten Henry. Nach dem Liebes-Fiasko mit Clara hatte er sich komplett in seine Arbeit vergraben. Der Schock über den Tod seines Bruders war der letzte Impuls, den er brauchte, um Minneapolis den Rücken zu kehren. Es gab dort nichts mehr, was ihn hielt – die Stadt war für ihn mit der schmerzhaften Erinnerung an die geplatzte Hochzeit kontaminiert. Auch wenn er den alten Buchladen vermissen würde, den Besitzer, die Kundschaft, die vielen, tiefgehenden Gespräche... seine Familie stand an erster Stelle und die brauchte ihn jetzt. Oder er sie, wie man es nehmen wollte.
Die darauffolgenden Tragödien – das spurlose Verschwinden der Mutter 2021, der Tod des Vaters im Sturm und schließlich Tuckers schwerer Rodeo-Unfall – zwangen Henry dazu, seine eigenen Wunden hintenanzustellen. Gemeinsam mit seinen beiden verbliebenen Brüdern war es nun an ihm, die Ranch mit den unzähligen Rindern zu leiten. Er, der absolut keine Ahnung von der Arbeit auf einer Ranch hatte, musste herausfinden, wie das alles funktionierte. Als Kind hatte er zwar auf der Farm geholfen, aber sich nie großartig dafür interessiert, da körperliche Arbeit nicht sein Ding war.
Inzwischen hat er sich mit seinen Brüdern gut arrangiert und aus dem eher schmächtigen, nicht sehr muskulösen Henry ist einer mit einem definiertem Körperbau geworden, der mittlerweile sogar einen Heuballen auf der Schulter tragen kann. Für eine gewisse Zeit. Wenige Meter. Unter großer Anstrengung.
©Design - NiciTatsuya
Nici Tatsuya ist am Weg
zuletzt bearbeitet 27.06.2026 23:30 |
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*Stolpert auf dem weg und rollt den rest ins thema.*
Hups... Nah, ich hab da nicht viel rum zu meckern...nagut...wenn ich was meckere wird mir wahrscheinlich @Quincy Ross Bücher Nachwerfen...
*Schielt rüber*
Okeoke, spass zur seite
Avatar: Check
Story: Check
Schreibprobe: Check
Boarding: Check
@Tucker Hutson Wird dich sicher am Flughafen abholen (:
ps: Die Vergangenheit werden wir vorsorglich und im allgemeinen verstecken
zuletzt bearbeitet 27.06.2026 22:27 |
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Dich trennen ab hier nur noch ein paar wenige Schritte, um deinen Passierschein A38 in die Stadt zu erhalten - fülle dafür bitte unsere Bewerbungsvorlage vollständig aus, deren Code du weiter unten findest.
Bevor du dich ins Getümmel der Stadt stürzt, stelle jedoch bitte sicher, dass deine Unterlagen komplett sind.
Schau dafür eventuell noch mal in unsere | Regeln | und vergiss nicht, dir die geheime Parole - unser Regelpasswort - zu merken. Solltest du vergessen haben, um was es hier im Northern Corssroads geht, kannst du gern erneut in unserer | Story | nachlesen.
Hast du schon nachgesehen, ob du vermisst wirst? In unseren | Gesuchen | findest du eine Vermisstenübersicht.
Außerdem solltest du deinen Pass prüfen: Sind dein Name und Avatar noch frei? Schau hier nach: | Optik der Charaktere |.
Die Admins vom Northern Crossroads werden deine Daten anschließend genau prüfen und sich dann via ihrer helfenden Hände melden.
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(Name) · (Alter / Herkunft) · (Beruf / Schicht)
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□ Prominenz
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□ Recht
□ Kriminell
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PB 18+ ? (Ja/Nein) · PW (Passwort)
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(Deine Story hier ✨)
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[center][style=font-size:6px]@Delilah Brubaker @Nici Tatsuya
©Design - NiciTatsuya[/style][/center]
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(Name) · (Alter / Herkunft) · (Beruf/Schicht)
Chenoah Stillwater · 28/St. Croix Band der Ojibwe · Umweltmanagement,Naturschutz und Verwaltungsorganisation(Vertreterin ihres Stammes/ vermutlich Mittelschicht
Avatar: (Kelly Gale / nope)
Rolle:
x Bewohner
□ Prominenz
x Gesundheit
x Recht
□ Kriminell
Gesuch:
□ Ja
x Nein
Probepost:
□ Ja
x Nein
□ Schon erledigt/ Schreibstil bekannt
OOC:
PB 18+ ? (Ja) · PW *Nici hats gekleut*
Story
Es gab Menschen, die den Wald betraten, um Holz zu schlagen, zu jagen oder den Kopf freizubekommen. Und dann gab es Chenoah Stillwater. Sie betrat ihn, als würde sie nach Hause kommen.
Vor achtundzwanzig Jahren wurde sie als Angehörige des St. Croix Band der Ojibwe im Osten Minnesotas geboren. Ihre Familie lebte seit Generationen zwischen den dichten Wäldern entlang des St. Croix Rivers, dort wo sich die Grenzen zwischen Minnesota und Wisconsin beinahe unbemerkt im Rauschen des Wassers verloren. Während viele Stammesangehörige längst in den umliegenden Städten arbeiteten oder ganz fortgezogen waren, hielten ihre Großeltern an einem Leben fest, das den Jahreszeiten folgte. Ahornsirup wurde im Frühling gewonnen, im Sommer Heilpflanzen gesammelt, im Herbst Wildreis geerntet und im Winter erzählten die Ältesten Geschichten am Feuer.
Schon als kleines Mädchen fiel Chenoah auf.
Sie war nicht besonders laut oder besonders mutig gewesen. Ganz im Gegenteil. Sie sprach wenig, beobachtete dafür umso mehr. Während andere Kinder spielten, saß sie oft stundenlang an derselben Stelle im Wald und schien Bäume oder Moose zu betrachten. Fragte man sie später, was sie dort gemacht hatte, antwortete sie meist nur mit einem Lächeln.
"Ich habe zugehört."
Viele hielten das zunächst für kindliche Fantasie. Ihre Großmutter jedoch nicht. Sie war eine angesehene Kräuterkundige des Stammes und erkannte früh, dass ihre Enkelin eine außergewöhnliche Wahrnehmung besaß. Für Chenoah waren Pflanzen niemals bloß Pflanzen. Jeder Farn, jede Birke, jede Kiefer trug eine Geschichte in sich. Sie teilten sich nicht in Worten, sondern in Eindrücken, Bildern und Gefühlen mit.
Eine verletzte Esche fühlte sich für sie schwer und erschöpft an.
Eine alte Weißkiefer erzählte von langen Wintern, von Waldbränden, die Jahrzehnte zurücklagen, und von Tieren, die längst verschwunden waren.
Moose verrieten ihr, wo das Wasser unter der Erde verlief.
Flechten ließen sie erkennen, wie sauber die Luft an einem Ort war.
Je älter sie wurde, desto präziser wurden diese Eindrücke. Für Außenstehende blieb es ein Geheimnis, wie sie oft Stunden vor einem Unwetter den Himmel musterte oder genau wusste, welche Heilpflanze an welchem Ort zu finden war. Sie selbst erklärte es nie als Magie. Für sie sprach die Natur nicht mit Stimmen. Sie erinnerte sich einfach. Und wer lernte, geduldig genug zuzuhören, konnte ihre Erinnerungen lesen.
Mit den Jahren erkannten nicht nur ihre Großmutter, sondern auch die Ältesten ihres Stammes, dass Chenoah weit mehr besaß als ein außergewöhnliches Gespür für Pflanzen. Während andere Heilkundige die Wirkung einer Wurzel oder eines Blattes aus Erfahrung kannten, schien sie die Seele eines Ortes wahrnehmen zu können. Sie spürte, welche Lichtung von Freude erfüllt war, wo Leid seine Spuren hinterlassen hatte und an welchen Stellen die Natur selbst aus dem Gleichgewicht geraten war.
Daraufhin begann für sie eine jahrelange Ausbildung unter den spirituellen Hütern des Stammes. Sie lernte die alten Zeremonien kennen, die Bedeutung der vier Himmelsrichtungen, das Räuchern mit Salbei und Sweetgrass, das Trommeln, die traditionellen Gebete und die Verantwortung, die mit diesem Wissen einherging. Erst nachdem sie viele Jahre gelernt, beobachtet und ihre Geduld unter Beweis gestellt hatte, wurde sie von den Ältesten offiziell als spirituelle Hüterin ihres Volkes anerkannt.
Außerhalb des Reservats würden die meisten Menschen sie vermutlich schlicht als Schamanin bezeichnen.
Für Chenoah selbst bedeutete dieser Titel jedoch weder Ansehen noch Macht. Er erinnerte sie täglich daran, dass sie der Natur diente und nicht umgekehrt. Sie verstand sich als Vermittlerin zwischen den Menschen und den Erinnerungen der Erde. Wenn Ratsuchende ihren Weg zu ihr fanden, gab sie ihnen selten direkte Antworten. Stattdessen führte sie sie hinaus in den Wald, ließ sie schweigen, lauschen und beobachten. Denn sie war überzeugt, dass jeder Mensch die Sprache der Natur verstehen konnte, jedoch viele hatten lediglich vergessen, wie man zuhört.
Auch bei den Zeremonien ihres Stammes übernahm Chenoah inzwischen eine tragende Rolle. Sie begleitete Segnungen für Neugeborene, sprach Gebete bei Beerdigungen, bereitete Heilrituale vor und bat die Geister der Ahnen um Führung, wenn schwierige Entscheidungen getroffen werden mussten. Selbst die Ältesten schätzten ihre ruhige Art und ihre Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen, die anderen verborgen blieben.
Dennoch bestand ihr Leben nicht ausschließlich aus Traditionen.
Chenoah besuchte eine Universität in Minnesota und studierte Umweltmanagement mit den Schwerpunkten Naturschutz und Verwaltungsorganisation. Sie wollte verstehen, wie Behörden arbeiteten, wie Gesetze entstanden und warum oftmals Entscheidungen getroffen wurden, die weder den Menschen noch der Natur gerecht wurden. Während ihres Studiums bewegte sie sich mühelos zwischen zwei Welten. Auf der einen Seite saß sie in Vorlesungen über Umweltrecht, Projektmanagement und Politik. Auf der anderen verbrachte sie jedes freie Wochenende bei ihrer Familie im Wald, sammelte Heilpflanzen oder half den Ältesten bei Zeremonien und Stammesversammlungen.
Nach ihrem Abschluss erhielt sie mehrere attraktive Stellenangebote.
Sie lehnte alle ab……stattdessen kehrte sie endgültig in ihre Heimat zurück.
Heute lebt Chenoah in einem schlichten, aus Holz erbauten Haus tief im Wald nahe Taylors Falls. Das Haus liegt verborgen zwischen alten Kiefern und Birken, fernab der Hauptwege. Strom und Internet besitzt sie ebenso selbstverständlich wie eine kleine Solaranlage, Regenwasserspeicher und einen Gemüsegarten. Sie verbindet modernes Wissen mit jahrhundertealten Traditionen, ohne jemals das eine über das andere zu stellen.
Für ihren Stamm übernimmt sie inzwischen zahlreiche organisatorische Aufgaben. Die junge Frau bereitet Förderanträge vor, koordiniert Naturschutzprojekte, vermittelt zwischen Behörden und Stammesvertretungen und setzt sich dafür ein, dass historische Gebiete geschützt bleiben. Wann immer neue Straßen geplant, Waldflächen verkauft oder Bauprojekte genehmigt werden sollen, ist Chenoah meist eine der Ersten, die die Unterlagen prüft.
Nicht selten kennt sie das betroffene Gebiet besser als jeder Gutachter. Und manchmal braucht sie dafür keine Karten. Ein Spaziergang genügt.
Die Menschen in Taylors Falls begegnen ihr mit einer Mischung aus Respekt und Neugier. Für die einen ist sie eine außergewöhnlich kluge junge Frau mit bemerkenswertem Wissen über Natur und Geschichte. Für andere ist sie jene geheimnisvolle Frau, die scheinbar mühelos im Wald verschwindet und deren Vorhersagen über Wetter, Wildwechsel oder den Zustand alter Bäume erstaunlich oft eintreffen. Sie selbst lächelt über solche Geschichten. Denn sie beansprucht keine übernatürlichen Kräfte. Sie glaubt lediglich, dass die meisten Menschen irgendwann aufgehört haben hinzusehen.
Für Chenoah ist jeder Wald ein lebendiges Archiv. Jeder Baum bewahrt Erinnerungen an vergangene Generationen. Jeder Wind trägt Spuren der Menschen, die vor Jahrhunderten dieselben Wege gegangen sind. Die Erde vergisst nichts, nein….sie spricht nur in einer Sprache, die Geduld verlangt. Vielleicht ist genau das ihre größte Gabe.
Die Bereitschaft, lange genug zuzuhören, bis die Natur sie von selbst erzählt.
Vor achtundzwanzig Jahren wurde sie als Angehörige des St. Croix Band der Ojibwe im Osten Minnesotas geboren. Ihre Familie lebte seit Generationen zwischen den dichten Wäldern entlang des St. Croix Rivers, dort wo sich die Grenzen zwischen Minnesota und Wisconsin beinahe unbemerkt im Rauschen des Wassers verloren. Während viele Stammesangehörige längst in den umliegenden Städten arbeiteten oder ganz fortgezogen waren, hielten ihre Großeltern an einem Leben fest, das den Jahreszeiten folgte. Ahornsirup wurde im Frühling gewonnen, im Sommer Heilpflanzen gesammelt, im Herbst Wildreis geerntet und im Winter erzählten die Ältesten Geschichten am Feuer.
Schon als kleines Mädchen fiel Chenoah auf.
Sie war nicht besonders laut oder besonders mutig gewesen. Ganz im Gegenteil. Sie sprach wenig, beobachtete dafür umso mehr. Während andere Kinder spielten, saß sie oft stundenlang an derselben Stelle im Wald und schien Bäume oder Moose zu betrachten. Fragte man sie später, was sie dort gemacht hatte, antwortete sie meist nur mit einem Lächeln.
"Ich habe zugehört."
Viele hielten das zunächst für kindliche Fantasie. Ihre Großmutter jedoch nicht. Sie war eine angesehene Kräuterkundige des Stammes und erkannte früh, dass ihre Enkelin eine außergewöhnliche Wahrnehmung besaß. Für Chenoah waren Pflanzen niemals bloß Pflanzen. Jeder Farn, jede Birke, jede Kiefer trug eine Geschichte in sich. Sie teilten sich nicht in Worten, sondern in Eindrücken, Bildern und Gefühlen mit.
Eine verletzte Esche fühlte sich für sie schwer und erschöpft an.
Eine alte Weißkiefer erzählte von langen Wintern, von Waldbränden, die Jahrzehnte zurücklagen, und von Tieren, die längst verschwunden waren.
Moose verrieten ihr, wo das Wasser unter der Erde verlief.
Flechten ließen sie erkennen, wie sauber die Luft an einem Ort war.
Je älter sie wurde, desto präziser wurden diese Eindrücke. Für Außenstehende blieb es ein Geheimnis, wie sie oft Stunden vor einem Unwetter den Himmel musterte oder genau wusste, welche Heilpflanze an welchem Ort zu finden war. Sie selbst erklärte es nie als Magie. Für sie sprach die Natur nicht mit Stimmen. Sie erinnerte sich einfach. Und wer lernte, geduldig genug zuzuhören, konnte ihre Erinnerungen lesen.
Mit den Jahren erkannten nicht nur ihre Großmutter, sondern auch die Ältesten ihres Stammes, dass Chenoah weit mehr besaß als ein außergewöhnliches Gespür für Pflanzen. Während andere Heilkundige die Wirkung einer Wurzel oder eines Blattes aus Erfahrung kannten, schien sie die Seele eines Ortes wahrnehmen zu können. Sie spürte, welche Lichtung von Freude erfüllt war, wo Leid seine Spuren hinterlassen hatte und an welchen Stellen die Natur selbst aus dem Gleichgewicht geraten war.
Daraufhin begann für sie eine jahrelange Ausbildung unter den spirituellen Hütern des Stammes. Sie lernte die alten Zeremonien kennen, die Bedeutung der vier Himmelsrichtungen, das Räuchern mit Salbei und Sweetgrass, das Trommeln, die traditionellen Gebete und die Verantwortung, die mit diesem Wissen einherging. Erst nachdem sie viele Jahre gelernt, beobachtet und ihre Geduld unter Beweis gestellt hatte, wurde sie von den Ältesten offiziell als spirituelle Hüterin ihres Volkes anerkannt.
Außerhalb des Reservats würden die meisten Menschen sie vermutlich schlicht als Schamanin bezeichnen.
Für Chenoah selbst bedeutete dieser Titel jedoch weder Ansehen noch Macht. Er erinnerte sie täglich daran, dass sie der Natur diente und nicht umgekehrt. Sie verstand sich als Vermittlerin zwischen den Menschen und den Erinnerungen der Erde. Wenn Ratsuchende ihren Weg zu ihr fanden, gab sie ihnen selten direkte Antworten. Stattdessen führte sie sie hinaus in den Wald, ließ sie schweigen, lauschen und beobachten. Denn sie war überzeugt, dass jeder Mensch die Sprache der Natur verstehen konnte, jedoch viele hatten lediglich vergessen, wie man zuhört.
Auch bei den Zeremonien ihres Stammes übernahm Chenoah inzwischen eine tragende Rolle. Sie begleitete Segnungen für Neugeborene, sprach Gebete bei Beerdigungen, bereitete Heilrituale vor und bat die Geister der Ahnen um Führung, wenn schwierige Entscheidungen getroffen werden mussten. Selbst die Ältesten schätzten ihre ruhige Art und ihre Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen, die anderen verborgen blieben.
Dennoch bestand ihr Leben nicht ausschließlich aus Traditionen.
Chenoah besuchte eine Universität in Minnesota und studierte Umweltmanagement mit den Schwerpunkten Naturschutz und Verwaltungsorganisation. Sie wollte verstehen, wie Behörden arbeiteten, wie Gesetze entstanden und warum oftmals Entscheidungen getroffen wurden, die weder den Menschen noch der Natur gerecht wurden. Während ihres Studiums bewegte sie sich mühelos zwischen zwei Welten. Auf der einen Seite saß sie in Vorlesungen über Umweltrecht, Projektmanagement und Politik. Auf der anderen verbrachte sie jedes freie Wochenende bei ihrer Familie im Wald, sammelte Heilpflanzen oder half den Ältesten bei Zeremonien und Stammesversammlungen.
Nach ihrem Abschluss erhielt sie mehrere attraktive Stellenangebote.
Sie lehnte alle ab……stattdessen kehrte sie endgültig in ihre Heimat zurück.
Heute lebt Chenoah in einem schlichten, aus Holz erbauten Haus tief im Wald nahe Taylors Falls. Das Haus liegt verborgen zwischen alten Kiefern und Birken, fernab der Hauptwege. Strom und Internet besitzt sie ebenso selbstverständlich wie eine kleine Solaranlage, Regenwasserspeicher und einen Gemüsegarten. Sie verbindet modernes Wissen mit jahrhundertealten Traditionen, ohne jemals das eine über das andere zu stellen.
Für ihren Stamm übernimmt sie inzwischen zahlreiche organisatorische Aufgaben. Die junge Frau bereitet Förderanträge vor, koordiniert Naturschutzprojekte, vermittelt zwischen Behörden und Stammesvertretungen und setzt sich dafür ein, dass historische Gebiete geschützt bleiben. Wann immer neue Straßen geplant, Waldflächen verkauft oder Bauprojekte genehmigt werden sollen, ist Chenoah meist eine der Ersten, die die Unterlagen prüft.
Nicht selten kennt sie das betroffene Gebiet besser als jeder Gutachter. Und manchmal braucht sie dafür keine Karten. Ein Spaziergang genügt.
Die Menschen in Taylors Falls begegnen ihr mit einer Mischung aus Respekt und Neugier. Für die einen ist sie eine außergewöhnlich kluge junge Frau mit bemerkenswertem Wissen über Natur und Geschichte. Für andere ist sie jene geheimnisvolle Frau, die scheinbar mühelos im Wald verschwindet und deren Vorhersagen über Wetter, Wildwechsel oder den Zustand alter Bäume erstaunlich oft eintreffen. Sie selbst lächelt über solche Geschichten. Denn sie beansprucht keine übernatürlichen Kräfte. Sie glaubt lediglich, dass die meisten Menschen irgendwann aufgehört haben hinzusehen.
Für Chenoah ist jeder Wald ein lebendiges Archiv. Jeder Baum bewahrt Erinnerungen an vergangene Generationen. Jeder Wind trägt Spuren der Menschen, die vor Jahrhunderten dieselben Wege gegangen sind. Die Erde vergisst nichts, nein….sie spricht nur in einer Sprache, die Geduld verlangt. Vielleicht ist genau das ihre größte Gabe.
Die Bereitschaft, lange genug zuzuhören, bis die Natur sie von selbst erzählt.
©Design - NiciTatsuya
Nici Tatsuya ist am Weg
zuletzt bearbeitet 27.06.2026 23:34 |
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*Macht auf absatzkehrt und findet den weg zurück*
Ein Naturverbundener Geist.
Also ich bin ja der Meinung es sollte mehr Leute geben die sich sinnvoll für die Natur einsetzen...
Aber ich will auch gar nicht lange drum herum reden:
Avatar: Check
Story: Check
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@Quincy Ross hilft dir sicher dein Haus einzurichten (:
ps: Die Vergangenheit werden wir vorsorglich und im allgemeinen verstecken
Quincy Ross bekommt einen Lachflash
Quincy Ross gibt dir die Faust
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