#1

HOPE FOR ST. PAUL — Wo verlorene Seelen ein Zuhause finden.

in Zwischen 10.000 Seen und eiskalten Wintern – Wer ist dabei? 30.05.2026 12:50
von Northern Crossroads • 404 Beiträge












Delilah Brubaker • 30 / St Paul • Leiterin der Organisation Hope for St Paul / gehobene Mittelschicht




Avatar: Sydney Sweeney

Rolle:
□ Bewohner
□ Prominenz
□ Gesundheit
□ Recht
□ Kriminell

Was ich suche:
Bewohner der Organisation Hope for St Paul. Jugendliche oder junge Erwachsene die Hilfe benötigen oder ihren Platz im Leben suchen.

OOC:
PB: 30+ / Onlinezeit: varieriert, je nach Zeit und Postmöglichkeiten / Schreibart: dritte Person / Postgeschwindigkeit: gemütlich


Story


Delilah Lilith war der Sonnenschein der Familie Brubaker Ihre Mom Lea war überglücklich als das Mädchen am 2. Dezember 1995 auf die Welt kam. Es war keine leichte Geburt und diese hatte auch Konsequenzen bei Delilahs Mutter, sie sollte keine weiteren Kinder mehr bekommen können. Genau das war wohl auch der Grund, dass sie verwöhnt und wie eine Prinzessin behandelt wurde. Ihr Dad Henry Brubaker war NAVY Admiral, er liebte das Mädchen abgöttisch, jedoch merkte man schon, dass wenn es möglich gewesen wäre, er noch gern einen Sohn gehabt hätte. So steckte er seine ganze Hoffnung darin, dass Delilah einen schmucken Soldaten heiratete und er so einen Sohn dazu bekam. Und das waren alle die Gedanken die am Tag ihrer Geburt durch den Kopf ihres Vaters gingen und auch nicht verschwanden. Während Henry seinen Dienst absolvierte und die jungen Männer durch die Gegend scheuchte, bekam seine Tochter alle Aufmerksamkeit ihrer Mutter die sie zu einem „richtigen“ Mädchen erzog, Tanzen, singen, kochen, Cheerleading, Schönheitswettbewerbe. Jeder Schulball wurde wahrgenommen und sie fühlte sich jedes Mal präsentiert. Nicht unbedingt das schönste Gefühl aber was tat man nicht alles um seine Eltern glücklich zu machen. Um das Klischee schließlich voll zu machen wurde sie in der Highschool eines der beliebtesten Mädchen die wiederum eine Clique von Mädchen anführte die sich aus den angesagtesten Girls zusammen setzte. So rutschte Delilah automatisch in diese Richtung und passte sich an. Doch so war die junge Frau gar nicht, niemand wusste das nicht einmal ihre Eltern ahnten, dass hinter dem aufgeputzten Gehabe ein völlig anderer Mensch steckte. Keine Frage sie mochte die Mädchen schon mit denen sie abhing, aber diese waren doch eher diese Püppchen für die man sie auch hielt. Sie war eine wirklich gute Schülerin was dann ihre Lehrer doch überraschte, denn die anderen Mädchen ihrer Clique waren eher Durchschnitt. Es war deshalb auch kein Wunder, dass sie als Jahrgangsbeste ihren Abschluss machte und einige Angebote von Universitäten in der Tasche hatte. Als der Abschlussball nahte, konnte man denken ihre Mom würde dahin gehen, denn sie war viel aufgeregter als Delilah selbst, ihr Dad hatte sogar frei und machte Bilder wie der stolze Vater der er eben war. Vielleicht lag es aber eher an ihrer Begleitung Holden Healey, der Sohn eines hochdekorierten Kollegen ihres Dads. Die beiden waren nicht zusammen, aber sie hatten sich bereits ein paar Mal verabredet, wirklich vom Hocker hatte er sie nicht gerissen, sie fand ihn eher seltsam, aber ihr Vater war begeistert, also war es fast schon logisch mit ihm zum Ball zu gehen, da er auch der erste war der sie gefragt hatte und sie diesen Kram bloß hinter sich bringen wollte.

Gut, so schlimm war der Abend dann doch nicht, es war ganz lustig und die Musik war gut, was wollte man mehr. Eigentlich nichts, eher weniger wäre gut gewesen, denn irgendjemand hatte den Punsch mit Alkohol versetzt was sie sich hätte eigentlich denken können, aber als ihr ein Licht aufging war es bereits zu spät und die sonst doch ziemlich vernünftige Delilah war angesäuselt. Es drehte sich alles und sie wollte nur noch nachhause. Holden war ganz Gentleman und wollte sie nachhause bringen, sie hatte sich wohl in ihm getäuscht und er war doch ganz okay. Sie lehnte im Wagen mehr an der Seitentüre als an der Rückenlehne und merkte gar nicht, dass sie nicht in die Richtung ihres Zuhauses fuhren. Holden stützte sie als sie aus dem Wagen stiegen und brachte sie zur Türe, die er aufdrückte und sie schließlich hinein stieß. Erst hier merkte Delilah, dass etwas nicht stimmte, das war nicht ihr Zuhause und hier waren auch nicht ihre Eltern, nur sie und Holden. Sie sah sich um und stolperte auf die Türe zu, doch bevor sie diese erreichte kam ihr Holden in die Quere.

„ Lasch mich vorbei, ich will nachhause!“

Es hörte sich schräg an sich selbst so lallen zu hören, aber es war wohl deutlich genug denn Holden der immer so nett und anständig wirkte zeigte nun sein wahres Gesicht.

„Du gehst nirgends hin, ich will nicht mehr warten, komm mit!“

Delilah wusste gar nicht wie ihr geschah, mit ungeheuerlicher Kraft, die sie ihm nie zugetraut hatte, zog er sie durch das Zimmer und stieß sie unsanft aufs Bett.

„Du schpinscht… ich glaub du hascht auch schuviel getrunken!“

Sie setzte sich auf und wollte vom Bett aufstehen, doch so wackelig wie sie auf den Beinen war wankte sie wieder zurück. Holden hatte nicht vor sie gehen zu lassen das wurde ihr klar als er begann ihr das Kleid vom Körper zu reißen. Delilah schrie und wehrte sich mit Händen und Füßen, doch sie wusste ja nicht, dass sie in einem Haus fernab von anderen Häusern oder gar Menschen befand, man hörte sie nicht und niemand würde ihr zu Hilfe kommen.

Es musste wohl knapp vor Sonnenaufgang gewesen sein als sie wagte sich aus dem Bett zu wälzen. Holden schlief wie ein Stein, was sie ausnützte um von ihm wegzukommen, wer wusste schon was ihm einfiel wenn er wach wurde und ihm klar wurde was er getan hatte. Ihr Kleid war völlig unbrauchbar und sie wollte gar nicht wissen wie sie aussah, sie schnappte sich Holdens Hemd dem er sich irgendwann entledigt hatte und zog es über, dann schlich sie aus der Hütte und wusste nicht wo sie war, doch zumindest hatte sie ihr Handy welches noch im Auto lag. Damit rief sie einen ihrer Freunde an, der völlig schlaftrunken ran ging und erst gar nicht erfasste was Delilah von ihm wollte. Sie bat ihn einfach ihr GPS Signal zu orten und sie abzuholen und das so schnell wie möglich. Die junge Frau entfernte sich von der Hütte um einen, vielleicht zufällig wach werdenden, Holden nicht in die Arme zu laufen. Sie versteckte sich etwas entfernt bis ihr Freund sie erreicht hatte, so weit war sie gar nicht entfernt gewesen denn er war nach ca 20 Minuten da. Er sah sie schockiert an und sie winkte ab noch bevor er etwas fragen konnte.

„Nicht jetzt…bring mich bitte hier weg!“

Die junge Frau wusste, dass sie ihm irgendwann erzählen musste was passiert war, aber sie musste das erst selbst verarbeiten und wusste nicht was sie tun sollte.

Delilah schlich sich in ihr Elternhaus und schaffte es ohne gesehen zu werden in ihr Zimmer, sie wollte sich Holden vom Körper waschen. Das Hemd zerschnitt sie unter Tränen und warf es weg, dann stand sie wohl mindestens eine Stunde unter der Dusche weinte und versuchte dieses schmutzige Gefühl wegzuwaschen. In ihrem Kopf schwirrten die Gedanken, sie vermutete stark, dass ihr Dad nicht glauben würde das der hochgeschätzte Kollege einen so verkommenen Sohn hatte. Und ihre Mom? Es brach ihr das Herz dabei wenn sie daran dachte wie diese reagieren würde, ihre heile Welt würde völlig aus den Fugen geraten. Nein… sie musste damit klar kommen, sie würde sowieso bald zur Uni gehen und bis dahin würde sie sich rarmachen und alles unter den Mantel des Schweigens verbergen. Nach außen hin zeigte sie sich wie immer doch im Inneren war sie tot, sie suchte sich ein neues Hobby welches sie auch als Ausrede nahm ihre Zeit nicht mit der Clique und den andern zu verbringen, Holden ging sie völlig aus dem Weg, er wagte es aber auch nicht sich ihr zu nähern, er war wohl froh, dass sie keine Anzeige erstattet hatte.

Kaum hatte Delilah ihren Abschluss in der Tasche war sie auch schon auf dem Weg nach Princeton, wo sie sich für die Studienfächer Geschichte und Literatur einschrieb. Die erste Zeit in einer fremden Stadt war schwer, aber es dauerte gar nicht lange, da hatte sie Kommilitonen und sogar ein paar Freunde an ihrer Seite. Alles in allem war ihre Zeit in Princeton angenehm, Beziehung hatte sie allerdings keine, das Erlebte hing ihr immer noch nach und das zu verarbeiten würde wohl noch dauern. In den Jahren ihres Studiums konnte man zu mindestens sagen, dass sie sich etwas gefunden hatte und diese Sache in den hintersten Winkel ihres Kopfes verschoben hatte sie war im Grunde wieder die fröhliche und abenteuerlustige Frau die sie mit 18 schon gewesen war. Mit zwei Master in der Tasche führte sie ihr Weg wieder nachhause. Da wo alles begann. Es war schön wieder zuhause zu sein, wenngleich auch die Erinnerungen zurückkamen, doch davon ließ sie sich nun nicht aus dem Konzept bringen. Ihre Eltern waren heilfroh sie wiederzuhaben, älter, wohl auch erfahrener aber immer noch ihre kleine Prinzessin. Delilah genoss die Zeit, sie traf Freunde und ging mit ihnen aus, einfach das Leben ein wenig genießen bevor sie sich einen Job suchen wollte. Mit einem Abschluss von Princeton sollte das auch nicht so das Problem sein. Zumindest war es das, was ihre Eltern dachten. Doch Delilah hatte andere Ambitionen, sie verschwand immer früh morgens und kam abends nachhause ohne zu erzählen wo sie gewesen war oder was sie getan hatte. Die junge Frau hatte auch nicht vor das breitzutreten. Erst nach gut zwei Jahren, nachdem ihre Familie sich langsam Sorgen machte, weil sie keinen Job hatte, aber auch nicht um Geld bat und sie zur Rede stellte, gestand sie dass sie bereits seit langem einen Beruf ausübte. Etwas, dass man ihr nicht zugetraut hätte, was so gar nicht zu dem Mädchen passte welches sie immer noch offiziell repräsentierte.

Delilah hatte einen Job in einer Organisation angenommen, die sich um auf der Straße gelandete Jugendliche kümmerte. Sie gab ihnen Unterricht und versuchte ihnen die Geschichte und die Literatur zu vermitteln. Es war nicht immer leicht und oft fand sie keinen Draht zu den Jugendlichen. Doch mit viel Geschick gelang es dann meistens doch an die jungen Leute heranzukommen. Jetzt war sie bereits 29, unter Tags das kleine unscheinbare Wesen welches sich um verwahrloste Kinder und Jugendliche kümmerte, fast wie Aschenputtel konnte man sagen. Eines bereitete ihr aber Sorge, sie war fast 30 also uralt und hatte weder einen Freund noch eigene Familie. War das nun ihr Leben? Alleine und festgefahren im Alltag?

Nachdem sie die Organisation vom in Rente gehenden Leiter übernahm, strukturierte sie einiges um und man konnte sagen es lief besser als zuvor, vermutlich weil sie sich einfach viel besser in die Kids rein denken konnte. Sie ging ihrer Familie nur eher aus dem Weg, denn schließlich war Holden immer noch Dauergast bei der Familie Brubaker und sie wollte ihm sicher nicht über den Weg laufen. An einem Independence Day verbrachte sie allerdings Zeit mit ihrem Vater, zumindest war dies geplant, doch es kam anders. Dort lief sie Aaron über den Weg. Er war respektvoll und unterhaltsam, selbst wenn er sich wohl nicht dafür hielt. Sie verbrachte also mehr Zeit mit ihm an diesem Tag als mit ihrem vielbeschäftigten Vater. Der Tag fand ein jähes Ende, als sie beim nächtlichen Feuerwerk eine seltsame und gefährliche Begegnung hatten. Aaron nahm es kurzerhand schließlich in die eigenen Hände und nahm sie um sie zu schützen in sein Zuhause, seltsamer Weise hatte sie keine Angst bei ihm und schon gar nicht war ihre sonstige Zurückhaltung erkennbar, das gab ihr selbst natürlich zu denken. Mehr oder weniger auf der Flucht vor dieser Gefahr setzten sie sich ab….











XXX • zwischen 13 und 18 (bedingt auch älter) • Schüler oder Helfer der Organisation




Avatar: deine Entscheidung

Rolle:
□ Bewohner
□ Prominenz
□ Gesundheit
□ Recht
□ Kriminell
Kommt auf deine Story an

Probepost:
x aus Charaktersicht

OOC:
PB: hauptsache über 18^^ / Onlinezeit: sagen wir mal regelmäßig / Schreibart: dritte Person? / Postgeschwindigkeit: nach Zeit und Möglichkeit würde ich sagen


Wichtiges zur Information


Ihr seid Bewohner der Organisation, ganz nach Story die euch überlassen ist seid ihr hergekommen um die Hilfe der Organisation anzunehmen, sei es nun weil ihr selbst hergefunden habt, oder gebracht oder gefunden wurdet. Nicht jeder muss aus armen zerrütteten Familien kommen, möglich ist auch zum Beispie,m jemand der als Baby/Kind entführt wurde und seine Hintergrundgeschichte nicht kennt, oder von Reich in die Armut geschlittert ist, es gibt reichlich Möglichkeiten in allen Gesellschaftsschichten in die Organisation zu kommen, meiner Meinung nach^^Über 18 gäbe es als Möglichkeit als Helfer weiterhin dort zu leben wenn es in die Story passt.

Unsere Story wird sich entwickeln denke ich, ansonsten kann man das gern besprechen.






@Delilah Brubaker @Jonathan MacFarlane @Nici Tatsuya
©Design - NiciTatsuya



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