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An Aus

#1

Hörsaal "Einstein"

in  University of Minnesota 30.01.2026 16:59
von Northern Crossroads • 369 Beiträge

bild folgt


zuletzt bearbeitet 30.01.2026 17:00 | nach oben springen

#2

RE: Hörsaal "Einstein"

in  University of Minnesota 30.01.2026 17:40
von Raelle Thorn | 264 Beiträge

Firstpost

Ich war die letzten Tage nicht in der Schule gewesen, der Hausbrand hatte mein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Neue Unterkunft, neues Zimmer, plötzlich wohnte ich bei Delilah, die schon ewig wie eine große Schwester für mich war. Alles zusammen war ich nicht mehr das kleine verträumte Mädchen, das ich noch letzte Woche gewesen war. Alles war plötzlich anders, und ich hatte das Gefühl, dass ich mich selbst erst wiederfinden musste. Umso besser war es, dass ich noch Freunde hatte, die mir halfen, nicht völlig den Boden unter den Füßen zu verlieren.
Zum Beispiel Amalia. Sie war 18, studierte BWL und kam aus Skandinavien. Bei ihr machte ich meistens meinen Kopf aus und genoss einfach ihre Anwesenheit. Spielen, Spaß haben, Quatsch machen, das konnte ich nur mit Amalia. Sie hatte diese Art, mich zum Lachen zu bringen, selbst wenn mir eigentlich gar nicht danach war. Vor allem aber gingen wir oft reiten, sie hatte ein eigenes Pferd. Wenn wir im Schritt durch den Wald ritten oder im Galopp über die Felder flogen, fühlte ich mich für ein paar Minuten frei von allem, was mich belastete. Als würde der Wind die Sorgen einfach mitnehmen.
Lydia hingegen war etwas anders. Sie war diejenige, die ich fragte, wenn ich etwas für die Schule brauchte. Da konnte sie mir fast immer helfen. Kennengelernt hatte ich sie über Amalia. Die beiden hatten zwar unterschiedliche Studienfächer, aber in der Mensa begegneten sie sich garantiert öfter, wenn nicht sogar auf dem Campushof. Lydia war ruhiger, ernster, aber auf eine angenehme Art. Sie strahlte etwas aus, das mich beruhigte, so als hätte sie immer einen Plan, selbst wenn ich keinen hatte.
Heute stand aber etwas an, das mich nicht nur interessieren würde, sondern mich vielleicht auch ein wenig entspannen könnte. Eine Lesung zum Thema Astronomie. Seit ich denken konnte, wollte ich Astronautin werden. Sterne, Planeten, Raumfahrt — all das faszinierte mich schon immer. Und jetzt, wo mein Leben so durcheinander geraten war, fühlte sich dieser Traum fast noch wichtiger an. Etwas, das mir niemand nehmen konnte.
Externe Zuhörer waren nur erlaubt, wenn ein Student von der Uni sie begleitete, daher hatte ich Lydia darum gebeten, mitzukommen. Amalia hatte anderweitig Pflichten. Zum Glück hatte Lydia zugesagt. Ich war ihr dankbar, auch wenn ich es nicht laut gesagt hatte. Es tat gut zu wissen, dass jemand bereit war, Zeit für mich zu investieren, obwohl ich mich selbst gerade kaum sortieren konnte.
Als wir uns auf dem Campus trafen fühlte ich mich sofofrt ein Stück ein besser. Nicht allein zu sein war mir aktuell sehr wichtig. "Hi Lydia, danke dass du das für mich machst. Bis schon gespannt um welches Thema genau es geht, das konnte ich nämlich auf der Homepage nicht herausfinden" sagte ich und betrat mit ihr den Hörsaal. "Ich möchte irgendwo sitzen wo ich alles mitbekomme. Hab sogar was zum schreiben dabei, falls ich mitschreiben will" sagte ich und guckte mich nach freien Plätzen um.

@Lydia Harrington


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#3

RE: Hörsaal "Einstein"

in  University of Minnesota 31.01.2026 11:00
von Lydia Harrington • 224 Beiträge

Lydia war selbst noch Studentin für Lehramt und sie wusste worauf sie sich eingelassen hatte..die Jahre würden nicht leicht Werden. So ein Studium verlangte einem viel ab, jedoch schaffte sie das, wenn sie sich etwas vorgenommen hatte, dann zog sie das auch durch. Ihre Familie war immer stolz auf sie, wenngleich der Kontakt nicht mehr so gegeben was, Lydia machte das manchmal doch sehr traurig , doch was sollte sie machen. Sie ließ sich nicht in etwas rein drängen was sie nicht wollte. Sehr zu Leidwesen ihrer Eltern. Diese stellten ihr oft genug nach, setzen sie unter Druck, etwas was sie so gar nicht leiden konnte. Manchmal merkte man der jungen Frau das auch an. Sie war oft in sich gekehrt und zeigte keine Gefühle. Jedoch ganz anders war dies wenn man sie tanzen sah, etwas worin sie sich frei fühlen konnte. Eine Leidenschaft die ihr lag und die sie niemals aufgeben würde. Etwas das sie beruhigt. Etwas worin sie aufging. Sie liebte das tanzen, als Hobby ging sie dem nach, neben dem Studium die beste Ablenkung. Heute aber wollte sie sich mit einer Studentin treffen der sie Nachhilfe geben sollte. Sie kannte das Mädchen nicht, aber da sie genau die Fächer studierte in welcher sie Nachhilfe brauchte, machte sie dies gerne. Sie saß bereits um Hörsaal als die junge Frau dazu kam." Hi Raelle , setz dich Bitte es geht gleich los." Sie wollte das sie sich diese Vorlesung anhören würde." Wir sitzen weit genug vorne hier bekommst du alles gut mit." Sagte sie mit einem Lächeln." Es wird dir das ganze etwas näher bringen und dir wege aufzeigen wie du das ganze besser verstehen kannst, vertrau mir einfach." Sie hoffte das sie ihr Vertrauen würde. Nach der Vorlesung konnten sie über all das sprechen und Lydia würde sich ein Bild machen worin sie Hilfe benötigen würde.

@Raelle Thorn


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#4

RE: Hörsaal "Einstein"

in  University of Minnesota 31.01.2026 12:53
von Raelle Thorn | 264 Beiträge

Ich hatte Lydia nicht umsonst als Nachhilfe ausgesucht. Amalia meinte dass Lydia bei mir den perfekten Vorgeschmack auf eine Tätigkeit als Lehrerin bekommen würde und ich würde dafür bei Lydia jemanden bekommen der wirklich gut erklären konnte und viel Geduld mitbrachte. Nicht dass man bei mir viel Geduld bräuchte, aber manchmal tat ich mir schwer etwas zu verstehen wenn es komplex wurde. Mit Sprachen tat ich mir an sich nicht so schwer, aber die Grammatik war meistens komplex. Ich sprach mittlerweile drei Sprachen, englisch, deutsch und schwedisch, aber mit der deutschen Grammatik kam ich nicht gut zurecht. Da würde mir Lydia sicher viele hilfreiche Tipps geben können. Für schwedisch hatte ich Amalia, sie war ja auch der Grund warum ich das lernen wollte.
Ich setzte mich direkt neben Lydia. "Hi Lydia, da bin ich ja gerade noch rechtzeitig angekommen. Ich bin total gespannt auf den Vortrag. Ich interessiere mich seit Jahren für Astronomie. Vor allem für die ISS und den Mond. Ich will da irgendwann auch mal hin. Da oben ist man frei, da gibts keine Gesetze, nichtmal das Gesetz der Schwerkraft" sagte ich und richtete meinen Platz so ein dass ich locker mitschreiben konnte. "Danke dass du das mit mir machst. Allein könnte ich nicht hier sein, denn ich bin noch keine Studentin, ich gehe noch zur Highschool" erklärte ich. Aktuell ging ich zwar nicht zur Highschool, aber ab Sommer wäre ich wieder dabei, sobald alles geklärt war und ich wieder psychisch stabil wäre.

@Lydia Harrington
sorry für den kurzen Post, hab nicht mehr hinbekommen :(


zuletzt bearbeitet 31.01.2026 12:53 | nach oben springen

#5

RE: Hörsaal "Einstein"

in  University of Minnesota 31.01.2026 13:07
von Lydia Harrington • 224 Beiträge

Wenn sie helfen konnte , dann würde sie das machen, schließlich wollte sie unterrichten, wenn sie mit dem Studium fertig war, doch das würde noch etwas dauern, das wusste sie, bis dahin gab sie auch mal Nachhilfe, wenn man sie fragte. Geduld hatte sie, jedenfalls in dem was sie tat, Privat sah das etwas anders aus, doch das musste ja nicht jeder wissen auch Raelle nicht. Privat war es ebend anders, als wie im Job. Sprachen waren alles andere als leicht , die Deutsche so oder so, da musste man viel lernen und es auch verstehen, das fiel vielen sehr schwer, das verstand sie. Ja sie würde sie mit Tips versorgen das war überhaupt nicht das Problem, so schwer war das alles gar nicht, für sie jedenfalls nicht, aber sie wollte das ja auch mal lehren. Raelle war da etwas anders, doch auch sie würde es lernen.
Sie sah neben sich." Der Prof macht das Perfekt du wirst sehen es wird dir gefallen, danach kannst du mit reflektieren was du davon behalten hast und wir schauen es uns gemeinsam an, welches Problem du dabei hast." das dürfte ja nicht so schwer sein. Sie hörte zu." Interessantes Thema kannst du mir gerne mal mehr von erzählen." Da hatte sie nichts gegen sie hörte ja gerne zu. Dann kam der Prof und bereitete alles vor. "gern geschehen wenn ich helfen kann, dann mache ich das auch." Lächelte sie und richtete ihren Blick nach vorne als der Prof mit seinem Vortrag begann, Lydia war Feuer und Flamme dafür, das merkte man sofort.

@Raelle Thorn
//Macht doch nichts , meine sind ja auch nicht länger aber darauf kommt es ja auch nicht an


Raelle Thorn sagt Dankeschön!
Raelle Thorn gibt dir die Faust
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#6

RE: Hörsaal "Einstein"

in  University of Minnesota 31.01.2026 20:37
von Raelle Thorn | 264 Beiträge

Ich fand es einfach super, dass Lydia das mit mir machte, so konnte ich vielleicht schon Dinge lernen, die ich in der Schule gar nicht lernte. Wir schrammten ja mehr oder weniger nur an Deutsch vorbei. Die Sprache selbst lernten wir wahrscheinlich gar nicht richtig, wir lernten, wenn dann, eher Grundlagen. Vor allem bei der Grammatik bekamen wir nur oberflächliches Grundwissen. Umso interessierter war ich an dem Vortrag, und umso mehr würde ich mitschreiben, um meine Lehrer nächstes Schuljahr damit so richtig beeindrucken zu können.
In Schwedisch war ich mittlerweile schon ziemlich gut, zumindest konnte ich mich ohne Probleme mit meiner Freundin Amalia unterhalten, ohne dass sie nachfragen musste, was ich meinte. Wenn mich etwas interessierte, lernte ich doppelt so schnell. Das Talent hatte ich schon immer. So hatte ich als Kind fast alle Planeten mit den dazugehörigen Monden aufzählen können. Mittlerweile konnte ich sogar viel mehr, ich konnte berechnen, wie weit eine andere Galaxie von uns entfernt war. Lichtjahre in Kilometer umzurechnen war ja nicht schwierig. Man musste nur die richtige Formel kennen und anwenden.
„Gerne, dann wissen wir genau, bei welchem Thema wir ansetzen müssen und wie mein aktueller Lernstand ist“, sagte ich. Natürlich lernte ich auch online, aber nicht wirklich viel in letzter Zeit.
„Du möchtest wirklich mehr über Astronomie wissen? Dann gehen wir demnächst ins Planetarium, da kenn ich fast alles auswendig und kann dir ganze Vorträge zu jedem Thema halten“, sagte ich. Vor allem von den Anfängen der Raumfahrt erzählte ich gerne. Damals war das nämlich eigentlich noch gar nicht geplant gewesen, im Weltraum zu landen. Dafür kam es dann zu einem Wettrennen zwischen Amerika und Russland. Ein Wettrennen, das sogar heute noch Bestand hatte.
„Vielleicht können wir ja Freundinnen werden und nicht nur Nachhilfelehrerin und Nachhilfeschülerin“, sagte ich leise und lächelte. Vielleicht hatte Lydia es gar nicht gehört, aber ich meinte es so. Gegen eine Freundschaft hatte ich nichts einzuwenden.

@Lydia Harrington


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